Martin Hron

Hilferuf der Mutter Erde!

Hilferuf der Mutter Erde

Ich die Mutter Erde ruft euch ihr Götter,
kehrt zurück, kehrt nun zurück zu mir,
ich verliere schon die Kraft, wie ein kranker Baum seine Blätter,
was passierte mit dem Mensch? Hörst du, ich rede mit dir.



Ich bin diejenige, die dir täglich was zum Essen, Trinken gibt,
doch jetzt fühle ich mich krank, und schwach,
der Mensch der alles von mir zu sich nimmt,
macht mich kaputt, schlimmer als jede Schlacht.


Mein Boden, die Luft, das Wasser, alles ist vergiftet,
die Normalität verliert langsam ihren Sinn,
der Mensch wurde doch von euch Göttern dazu verpflichtet,
dass er mich schont und pflegt, dazu bekam er sein Gehirn.


Ihr Götter schaut euch hier das Elend nur an,
wie weit ist der Mensch mit seinem Egoismus gegangen,
alles ist verkehrt, der Mann wurde zu Frau, die Frau zu Mann,
das Materialismus, die Habgier halten den Mensch an der Kette gefangen.


Er vergaß seine Liebe zu mir, seine moralischen Werte, er ist total blind,
wie ein neugeborenes Kind,
der Mensch vergaß alles, auch eure göttlichen Worte,
dass ich, die Natur, alle Lebewesen ins Eins vereint sind.


Deshalb ruf ich euch Götter, kommt mir zu helfen,
ich bin schon schwach, alleine schaffe ich es nicht,
gibt dem Mensch wieder Verstand, er soll mich nicht mehr melken,
sonst sterbe ich langsam, und für immer erlischt mein Lebenslicht!

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 07.02.2012. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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Meine Gedanken bewegen sich frei von Andreas Arbesleitner



Andreas ist seit seiner frühesten Kindheit mit einer schweren unheilbaren Krankheit konfrontiert und musste den größten Teil seines Lebens in Betreuungseinrichtungen verbringen..Das Aufschreiben seiner Geschichte ist für Andreas ein Weg etwas Sichtbares zu hinterlassen. Für alle, die im Sozialbereich tätig sind, ist es eine authentische und aufschlussreiche Beschreibung aus der Sicht eines Betroffenen.

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