Fred Schmidt

Vor 30 Jahren

 
Schaut er auf was war vor 30 Jahren,
er sich heut verwundert fragt,
wie hat’ die Midlife Crisis ihn verzagt,
was alles ihm nur widerfahren.
 
Alles hing ihm wie ein Stein am Hals,
er sehnte sich nach einer andren Frau,
er fand, sein Leben stand im Stau,
er wollt’ sein Brot nicht ohne Salz.
 
Heut sieht er es mit klarem Blick,
er lebte wirr, er lebte wild,
es war ein kunterbuntes Bild,
und manchmal kam es knüppeldick.
 
Sein Leben war’s, er sieht es mit Bedacht,
und er bereut nur, was er nicht gemacht.

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 07.02.2012. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Seinen wohlverdienten Urlaub hat sich Kommissar Heinz Kelchbrunner anders vorgestellt: Erst stößt er beim Graben in seinem Garten auf menschliche Gebeine, dann beschäftigt ihn ein weitaus aktuellerer Todesfall in seiner freien Zeit: Anna Einarsdóttír wird beim Spaziergang von einem Ast erschlagen – und das ist, wie sich herausstellt, nicht dem stürmischen Wetter geschuldet. Kelchbrunner und seine Kollegin Katharina Juvanic nehmen die Ermittlungen auf. Die Spur führt schließlich nach Island, die Heimat der Toten, und zum geplanten Bau eines Staudammes, der eine wertvolle Naturfläche akut gefährdet. Dass Kelchbrunner von oberster Stelle dorthin beordert wird, um weitere Nachforschungen anzustellen, kommt dem umweltbewussten Kommissar gerade recht. Vielleicht gelingt es ihm, nicht nur Licht ins Dunkel zu bringen, sondern gleichzeitig seine eigenen Schlafstörungen und einen schmerzhaften Verlust zu überwinden. Kaum in Island angekommen, muss er sich jedoch gleich mit störrischen Behörden und verstockten bis feindseligen Einheimischen auseinandersetzen. Es scheint, als sei niemandem hier an der Auflösung des Falles gelegen …

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