Silvia Milbradt

Auferstanden










Welch' Morgen blaut,
der Nacht entschwandt
ihr heimliches Getue,
der frühen Stunde
sich verkippt,
gestrahltes Hell,
in Ihm
entrückte Ruhe.

Es züngelt sich
durch feuchtes Gras,
verspieltes Bunt
aus tausend Seelen,
gar treu
und sorgsam aufgespart,
kann selbst beschattet Erde
nicht verfehlen.

Ganz zaghaft
singt aus Himmelsblau,
ein strandend Fluggefieder,
strömt auferstanden,
tief,
befühlt das Lau,
vereitel selbst den Morgentau,
beflüstert jung,
den Lenz,
wohlwissend,
er kehrt wieder.


©Silvia Milbradt                 2/2012

 

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