Fred Schmidt

eine frau wie mich

 
eine frau wie mich 
verläßt man nicht
hab ich doch mit dreiundsechzig 
noch alle meine zähne im mund 
und bin auch sonst vollkommen gesund
straff und glatt  ist mein gesicht 
werd ich doch regelmäßig massiert
von jemand wo mir nichts passiert
der mir nicht an die wäsche geht
eine frau wie mich 
verläßt man nicht
bin nicht mehr drall erweck nicht mehr begier
bin immer noch schlank und rank und eine zier
mir fehlt nur ein stück vom zeh
eine frau wie mich 
verläßt man nicht
und doch ist er gegangen
ohne ein wort ohne dank
er ist zweifellos verrückt oder krank

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 13.03.2012. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Ein diabolischer Plan von Doris E. M. Bulenda



„Krachen, Scheppern und dann gewaltiger Lärm, als ein schwerer Gegenstand an die Wand geworfen wurde. Oh verdammt, die Verrückte spielte drüben in der Küche schon wieder ihr absolutes Lieblingsspiel – Geister vertreiben. Gleich würde sie hierher ins Wohnzimmer stürzen, wo ich versuchte, in Ruhe meine Hausaufgaben zu machen. Und dann würde sie mir wieder lang und breit erklären, welches Gespenst gerade versucht hatte, durch die Wand zu gehen und sie anzugreifen. Ich hasste sie! Ich hasste dieses Weib aus ganzem Herzen!“ Die 13-jährige Eva lebt in einer nach außen hin heilen, kleinbürgerlichen Familie. Hinter der geschlossenen Tür herrscht Tag für Tag eine Hölle aus psychischer und physischer Gewalt durch die psychopathische Mutter und den egomanischen Vater. Verzweifelt versucht sie, sich daraus zu befreien. Vergebens - bis ihr ein altes Buch in die Hände fällt. Als letzten Ausweg beschwört sie daraus einen Teufel. Er bietet ihr seine Hilfe an. Aber sein Preis ist hoch...

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