Marco Werner

Berlin

Berlin

 

Schön war es in dir,
denn du hast mich inspieriert

in dir sind die Menschen oftmals ohne Zwänge
und völlig unsortiert.

 

Dein Nachtleben sucht hier zu Lande seines Gleichen,

morgens in den Gassen, da wandeln nur noch Leichen.

 

Doch manchmal trügt der schöne Partyschein,

denn viele deiner Leute pumpen alles in sich rein.

 

Weil Monotonie langweilig klingt

und im Wochendendhaus Berlin- Drum and Base mitschwingt.

Und weißer Sand liegt auf Toiletten,

man raucht hier Hasch wie Zigaretten.

 

Dennoch war ich gern in dir ,

jeder Kiez hat sein Revier

 

Und jeder Straßenzug sein eigen Gesicht.

Deine Einzigartigkeit gibt dir Gewicht.

 

Darum widme ich dir dieses Gedicht.

-

Liebes Berlin

ich vergesse dich nicht....

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 02.04.2012. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Ein Tag im Februar des Jahres 2006. Der EDV- Fachmann Klaus Gruschki kann kaum ausdrücken, was er empfindet, als er seine neugeborene Tochter Leoni im Arm hält. Seine Frau Michaela und er sind die glücklichsten Menschen der kleinen, süddeutschen Provinzstadt und voller Vertrauen in die gemeinsame Zukunft. Doch die Beziehung und das Glück zerbrechen. Auf einmal ist Klaus allein und Michaela mit Leoni verschwunden. Erst nach langer Suche und mit großen Mühen gelingt es dem Vater, Mutter und Kind wieder zu finden und den Kontakt zu Leoni neu herzustellen. Dann entzieht ein bürokratischer Akt dem Vater die gemeinsame Sorge fürs Kind. Gruschki weiß sich nicht anders zu helfen, als seinerseits mit der Tochter heimlich unterzutauchen. Nach einer dramatischen Flucht wird er in Österreich verhaftet und Leoni ihm gewaltsam entrissen. Er kommt in Haft und wird als Kindesentführer stigmatisiert. Doch Klaus Gruschki gibt den Kampf um sein Kind und um Michaela nicht auf …

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