Wally Schmidt

Wo bleibt die Gerechtigkeit?

Mir etwas auf der Seele brennt, dass Menschen, die doch intelligent,

eine Sache nicht versteh'n, sie mit verbund'nen Augen seh'n,

dass es viele gibt auf dieser Welt, die haben viel zu wenig Geld.

Nach vielen harten Arbeitsstunden, haben sie den Lohn noch nicht gefunden,

wenn sie jetzt ihre Rente kriegen, sich jeden Tag den Kopf verbiegen,

wie sie kommen ueber ihre Runden, das beschaeftigt sie in vielen Stunden.

Sie zahlen brav dem Staat die Gaben, damit sie's im Alter besser haben.

Sie schenken allen ihr Vertrauen, betroffen sind doch meist die Frauen.

Sie drehen jeden Euro um, doch der sagt nichts, er bleibt doch stumm,

will einfach sich nicht mehr vermehren, auch wenn sie es so sehr begehren.

 

Schneid' man das Thema einmal an, vielleicht gerade bei 'nem Mann,

der hat ein volles Portemonaie, tut die Antwort richtig weh,

wenn er mit Ueberzeugung sagt, dass es nicht stimmt, wenn man jetzt klagt,

dass alles ungerecht bezahlt, und man taeglich rote Zahlen malt.

Beamtentum ist auch nicht leicht, doch haben sie ihr Ziel erreicht,

man sie dafuer auch gut belohnt, vom Hunger sind sie dann verschont.

Doch ohne Arbeit all der Andern, koennten sie nicht so durch's Leben wandern.

 

Ich kann bei all dem nicht versteh'n, dass es Menschen gibt, die das nicht seh'n.

Sie sitzen dick in ihrem Nest, was kuemmert sie der and're Rest.

Ich goenne jedem all sein Geld, doch waer' es besser auf der Welt,

es wuerd' gerechter hier verteilt, damit viele nicht die Not ereilt.

 

Was mich betrifft, bei all den Sachen, kann ich darueber gar nicht lachen.

Gearbeit' hab ich jahrelang, auch Titel und Erfolg errang,

doch kommt die Rente heut' ins Haus, komm grad damit fuer's Essen aus.

Haett ich nicht meinen lieben Mann, ich wuesste nicht, was ich fing an.

Das Sozialamt wuerd' mich sehen, mir wuerd es so wie vielen gehen.

So geht’s mir gut, ich kann nicht klagen, doch moecht ich all den Andern sagen,

die reich beschenkt mit Gut und Geld: „ Denkt an die Andern in der Welt,

vertretet mehr Gerechtigkeit, denn dazu wird es hoechste Zeit!“

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 18.04.2012. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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