BUNTE FAHNEN WEHEN



Bunte Fahnen ...Wenn die bunten Fahnen wehen

Wenn die bunten Fahnen wehen
Wenn die lustigen Musikanten drehen
mit aufgesetzter Fröhlichkeit
mit penetranter Künstlichkeit

wenn sich alles ergeht in freudiger Lust
Vergessen. Der Arbeit Füllung, des Tages Frust.
Wenn auf Plätzen tanzt der Bär,
wenn alle Theater gähnend leer.

Lass uns noch einmal tanzen und lachen
alles am liebsten zusammen machen
lachen den langen Tag aus Spaß
keiner der im Eckchen saß.

Noch einmal das komplette Programm
Ringelpietz mit RamTammTamm.
Wenn der Tag gerade aufgestanden
wenn die bunten Fahnen mit Girlanden.

Der fröhliche Wecker klebt noch an der Wand
das fidele Radio dudelt laufend vom Band.
Wenn alles bleibt, so wie es ist
so schön, das man es nie vergisst,

so schön wie heute kann’s nie mehr werden
selbst im kotzen ist uns noch zum lachen.




Aachen, 2003-12-13

****************************** Autoreninfo ***************************
Manfred H. Freude geb. am 02.04.1948 in Aachen
Gesellschaftskritisches, Gedanken, Allgemein, Nachdenkliches, Gefühle, Satire,
© 2003 Manfred H. FREUDE


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Gedichte Edition. Manfred H. Freude, geboren in Aachen, lebt und arbeitet in Aachen. Erste Gedichte 1968. Er debütierte 2005 mit seinem Gedichtband: Alles Gedichte – Keine Genichte. Weitere Gedichte und Essays in verschiedenen Anthologien, Zeitschriften; Prosa und Lyrik im Rundfunk und in weiteren sechs Gedichtbänden. 2007 wurde eines seiner Dramen mit dem Titel: Im Spiegel der Ideale aufgeführt; 2008 sein Vorspiel zum Theaterstück: Faust-Arbeitswelten. Sein letzter Gedichtband heißt: Vom Hörensagen und Draufsätzen. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Anerkennungen. Er studiert an der RWTH Aachen Literatur, Kunst und Philosophie.

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