Roland Drinhaus

Die Waffen der Frau




....und der tiefschwarze Punkt ist umrahmt wie vom Meer ;
                so kaltblau und durchdringend, so wissend ihr Blick .
Wimpern, schwarz strahlend, wie ein Stern ungefähr ,
                   reisst im Strudel der Leidenschaft gleich alles mit .

Überragt von dem Strich, der sie ziert, diese Wange ,
                             geht es runter zur Lippe; Konturen so klar ,
die blitzweissen Zähne, bist Raubtier schon lange ,
                             in dem Lächeln, in dem ich gefangen war .

....und die Haare, sie fallen in Wellen herunter ,
                         bedecken die Schulter; ein Mantel aus Haar ,
diese zierliche Form geht im hautrosa unter ;
                         diese Nacktheit entwaffnet; ich ahne Gefahr .

Wie ein Turm ragt der Nippel und zeigt parallel ,
                       wie Ästhetik aus Fleisch diese Hügel geformt ;
die Kontur deiner Taille, sie fliesst wie ein Gel ,
                       diese Stromlinienform, die die Hitze performt .

Auf der Mitte des Bauches, ein Loch das im Atem ,
                          den Übergang sinnig als Zentrum markiert ,
ist darunter das Dreieck wie magisch geraten ,
                 wo der Sinn sprachlos lustvoll den Körper regiert .

Lange Beine, Tentakel, aus glattweicher Wärme ,
                            die Arme, die rot an den Fingern lackiert ,
begleiten ein Schauspiel, von dem ich wohl schwärme ,
                  weil dieses mich wehrlos macht, zudem verführt .

Keine Macht stoppt den Bann, wenn du darin verstrickt ;
                    in dem Sinnspiel der Liebe, ich weiss es genau .
Wie die Fliege im Netz, setzen matt mich geschickt ,
                    diese unschlagbar treffsichren Waffen der Frau .

 

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