Fred Schmidt

Pendelverkehr

Bin wieder, wo ich am liebsten bin.
Nach Bahn und Flug und Schiff und Bus
ist mit dem Vagabundieren endlich Schluss,
nach Ruhe und Muße steht mit der Sinn.
 
Bin wieder da, wo ich auch hingehör.
Nach der Städte tosendem Treiben
will ich in meinem Garten bleiben,
aus der Ferne betrachten der Welt Malheur.
 
Doch bald von neuem es kribbelt in mir
vor Ungeduld. Wieder lockt das Weite,
ferne Länder, neue Sprachen, fremde Leute
ziehen mich unwiderstehlich von hier.
 
Immer wieder titsche ich hin und her,
wenn ich mal weg bin, möcht’ ich nach Haus,
bin ich daheim, treibt’s mich landaus.
So bleibt mein Leben ein Pendelverkehr.

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 02.06.2012. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Im Sommernachtstraum / Die Bürgschaft: Ein Jugend-Roman und ein Theaterstück von Stephan Lill



Im Sommernachtstraum
Eine Gruppe von Jugendlichen probt das Theaterstück von William Shakespeare: Ein Sommernachtstraum. Plötzlich erscheinen unerwartete Zuschauer: Puck, Elfen und ihr Elfenkönig. Sie kommen aus einer anderen Welt. Welche Botschaft bringen sie? Wieso tauchen sie auf? Haben die Schauspieler zu intensiv geübt? Oder sind sie zur wahren Bedeutung des Sommernachtstraums vorgedrungen? Und sollte man sich lieber nicht in Puck, die Elfen oder die Amazonen-Königin verlieben?

Die Bürgschaft
Damons Attentat auf den Tyrannen-König Dionysios misslingt. Damon wird zum Tod am Kreuz verurteilt. Er bittet sich eine Frist aus, in der er seine Schwester Hera verheiraten möchte. Als Bürgen für seine Rückkehr bietet er seinen Freund Phintias an. Dionysios ist einverstanden. Damon kehrt rechtzeitig zurück; doch er muss vorher äußere und innere Widerstände überwinden. Die Gespräche mit dem Gott Apollon helfen ihm dabei.

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