Silvia Milbradt

Wegen dir










Wenn mir die Nacht ins Dunkel greift,
dann geh' ich rückwärst in der Tage Wort,
beginnt zu tropfen Träne von der Augen Lider,
dann fällt des Vorhangs Süße nieder,
so tänzeln Wünsche mich der Welt hinfort
und träumend mir die Sehnsucht reift.


Bevor ein Strahlen sich an mich vergab,
lud flüsternd mich vertraute Stimme ein,
vernebelt sich am Berg ein scheues Winken,
dann scheint es mir, als würden Horizonte sinken,
so schenken Himmel ein Unmöglichsein,
in offener Hand ein Stern, schlief mit mir ein.


©Silvia Milbradt                                               Juni 2012

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