Adalbert Nagele

Geburtstagsansprache zum 90. Geburtstag

Die Oma hot ihr'n Neinz'ger heit,
wos uns olle b'sunders gfreit,
ei'gfund'n hob'n si vülle Gäst',
desholb gibt’s a großes Fest.

Bam Kramerwirt, do wird jetzt tofelt,
dabei wird aa nou gaunz vü g'schwofelt,
die olt'n Erinnerungen aufgefrischt
und dazua beste Soch'n aufgetischt.

Die Zeit is narisch schnö vaflog'n,
in Neinz'ger host jetzt obabog'n;
und wia ma sicht, bist guat beinaund,
worüber aa a jeda staunt.

I wüll jetzt neama vü umared'n,
loss ma afoch die Oma hoch leb'n.
A Prost auf deinem Ehrentog,
du siachst, dass di a jeda mog!

Fir uns worst immer wunderbor,
so winsch' ma da nou vü scheine Johr,
loss d'as guat geh'n, nimm nix zu schwa,
daunn dapockst aa nou den Hunderta.

© Adalbert Nagele

Gestern haben wir meiner Schwiegermutter ihren 90. Geburtstag gefeiert. Dazu schrieb ich dieses Gedicht in steirischer Mundart. Es war ein freudiges Ereignis. Adalbert Nagele, Anmerkung zum Gedicht

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Zum wiederholten Mal muss sich die Gymnasiastin Lisa-Marie in einer neuen Schule zurechtfinden. Dabei fällt sie allein durch ihre bescheidene Kleidung und Zurückhaltung auf. Schon bei der ersten Begegnung fühlt sie sich zu ihrem jungen, attraktiven Lehrer, Hendrik von Auental, der einem alten Adelsgeschlecht entstammt, hingezogen. Aber das geht nicht ihr allein so.
Die junge Frau muss gegen Ablehnung und Misstrauen kämpfen. Doch auch der Lehrer sieht sich plötzlich einer bösartigen Anschuldigung ausgesetzt. Trotzdem kommt es zwischen beiden zu einer zarten Annäherung. Dann treibt ein Schicksalsschlag den Mann zurück auf das elterliche Gut, wo ihn nicht nur neue Aufgaben erwarten sondern auch Familientraditionen, die ihn in Ketten legen.

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