Wally Schmidt

Nur das Maul ist gross

 

 

Die Matschos mit dem grossen Maul, in ihrer Birne ist was faul,

mit Befehlen und mit Bruellen, sie ihren ganzen Tag erfuellen.

Sie fuehlen sich als Herr der Welt, sind freundlich nur fuer grosses Geld.

Verspruehen ihren ganzen Charm, erscheint ein fremder Damenschwarm.

Sie zeigen sich als tolle Maenner, ansonsten sind sie wie die Penner.

Von Takt erkennt man nicht die Bohne, nicht zur Frau und nicht zum Sohne,

die Hauptsach' ist, sie sind der Mann, und die Ander'n stehen immer stramm.

Wenn die sich dann nicht freundlich ducken, faengt es dem Matscho an zu jucken,

er schmeisst mit Dingen so herum, o Gott, was ist der Mensch doch dumm.

Man darf nichts sagen und nichts fragen, das kann ein Matscho nicht vertragen.

Er denkt, die Weiber sind doch bloede, ach, wie ist der Mensch doch oede.

Er ist immer so gemein, sein Selbstbewustsein ach so klein.

Befiehlt und meckert sich durch's Leben, ich denk', es koennt was Bess'res geben.

Das Matschomaul wir kleben zu, dann haben wir doch endlich Ruh' !

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 03.08.2012. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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