Hans Witteborg

Teddy als Tröster





Leidest du an Liebesschmerzen,
weil dein Liebster dich verlassen,
nimm es dir nicht so zu Herzen,
endlich darfst du prächtig hassen.

Nach dem Rat von Doktor Fröhlich
kaufe dir ein Kuscheltier,
weil ein solches für gewöhnlich
überbrückt den Schmerz in dir.

Du wärst wirklich gut beraten
nähmst du einen Teddybär,
weil der kuschelig geraten
und zu dem stabil noch wär.

So ein brauner Bettgeselle
nähme es dir auch nicht krumm.
Piekst du an gewisser Stelle,
käm ´ gemütliches Gebrumm!

Auch könnstet du in deiner Wut
ihn richtig kräftig mal verhauen,
denn es tut der Seele gut,
einfach nicht nur zu zuschauen.

Muss ein Teddy manchmal leiden,
ist Versöhnung angesagt
aber niemand von euch beiden,
je den anderen verklagt.

Kuscheln, liegen eng bei eng:
praktisch ist ein Kamerad,
der so ziemlich ungelenk
und auch nichts zu sagen hat.

Doch im Umgang mit dem Süßen
sei dir bitte auch bewusst
darfst ihn herzen und auch küssen:
zum Beißen ist er nicht robust.

Denn im Innern von dem Tierchen
in Brust und Kopf und Nasenknolle
findet man nicht Herz, nicht Nierchen,
sondern nichts als nur Holzwolle!


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Die Gedichte begleiten durch die vier Jahreszeiten und erzählen wie die Natur erwacht, blüht und welkt, wissen von reicher Ernte zu berichten. Der Spätsommer im Park, winterliche Gefilde oder Mailandschaften scheinen auf. Der Autor verwendet meist gereimte Zeilen, zeigt sich als Suchender, der neues Terrain entdecken möchte. Der Band spricht von den Zeiten der Liebe, zeigt enttäuschte Hoffnungen und die Spur der Einsamkeit. Wut und Trauer werden nicht ausgespart. Es dreht sich das Kaleidoskop der Emotionen. Der kritische Blick auf die Gesellschaft und sich selbst kommt zum Zuge. Kassandras Rufe sind zu hören. Zu guter Letzt würzt ein Kapitel Humor und Satire. So nimmt der Autor seine Zettelwirtschaft aufs Korn, ein hoffnungsloser Fall.

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