Robert Nyffenegger

Fast eine Satire


Kommt ein Menschlein auf die Welt
Ist es nie allein gestellt,
Denn die guten Artgenossen
Pflegen es ganz unverdrossen.
 
Der Ort, wo es das Licht erblickt,
Ist manchmal - häufig-  ungeschickt.
Es ist nicht Zufall, nicht Geschick
Die Mutter wählt den Ort -  zum Glück.
 
Wird  es in die Welt geboren;
Sei`s bei Weissen oder Mohren
Ist der Rucksack schon geschnallt,
Kultur bestimmt nun den Gehalt.
 
Hoch sieht es die Trauben hängen.
Man wird es zum Glauben zwängen.
Dieser ist recht unterschiedlich,
Manchmal geil doch meist nicht niedlich.
 
Es wird so in der Woll gewaschen.
Fällt selten mal mehr durch die Maschen.
Es ist  zeitlebens korrumpiert,
Angstgetränkt und angeschmiert.
 
Ob Moslem, Jude oder Christ
Wuchs alles auf demselben Mist.
Ein Glück, wenn eines wird Buddhist.
Noch besser, wenn es gar nichts ist.
 
Ethik, Moral sind angeboren,
Sonst wär die Menschheit längst verloren.
Der Glauben dient zur Machterhaltung,
Verhindert jede Selbstgestaltung.
 
Doch sei es Jedem freigestellt,
Was er zu seinem Glauben wählt.
Man kann nur beten und auch hoffen,
Dass er von Sturheit nicht betroffen.
 
 
 
 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 26.09.2012. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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