Ingrid Drewing
Herbstgedanken
Gemeinsam
auf dem See
zwei Schwäne kreisen,
anmutig,
weiß wie Schnee.
Sie schwimmen leise,
wie Wolken schweben,
auf ihre Weise,
ein lichtes Leben.
Und am Gestade
färbt der Herbst
die Bäume
nun zur Parade
farbenfroher Träume,
die sich im Wasser
spiegeln, wieder finden,
Eschen, Kastanien,
Buchen, Birken, Linden.
Ich stehe, schaue,
darf Natur genießen
und seh’, vertraue,
dass in sanftem Fließen
auch dieses Leben,
das vergeht
und doch besteht,
hier weiter webt
und, Phönix gleich,
aus Grauem strebt,
im Frühlingsbeben
zum Licht sich hebt.
© Ingrid Herta Drewing
Vorheriger TitelNächster TitelDie Rechte und die Verantwortlichkeit für diesen Beitrag liegen beim Autor (Ingrid Drewing).
Der Beitrag wurde von Ingrid Drewing auf e-Stories.de eingesendet.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für den Beitrag oder vom Autoren verlinkte Inhalte.
Veröffentlicht auf e-Stories.de am 30.09.2012.
- Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).
gmx.de (Spam-Schutz - Bitte eMail-Adresse per Hand eintippen!)