Hans Witteborg

Persönliche Unfähigkeit



Gern würde ich ein Loblied singen
auf den, der diese Welt erschafft.
Allein es würde an sein Ohr nicht dringen,
weil MEINE Stimme ohne Kraft.

Gern würde lyrisch ich bedichten
die wundervolle schöne Welt,
doch da wir sinnlos sie vernichten,
hab ich kein Wort, das mir einfällt.

Gern würd´ ich zu den Wolken sehen,
die die Gespielinnen vom Wind,
würd gern der Schöpfung Sinn verstehen,
doch Herz und Augen bleiben blind.

Gern würde ich die Nähe spüren
von Gott, der wachsen läßt und reifen;
ihm dankbar seine Hand berühren:
doch Illusionen lassen sich nicht greifen!

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 01.10.2012. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Vom Ufer aus von Hans Witteborg



Die Gedichte begleiten durch die vier Jahreszeiten und erzählen wie die Natur erwacht, blüht und welkt, wissen von reicher Ernte zu berichten. Der Spätsommer im Park, winterliche Gefilde oder Mailandschaften scheinen auf. Der Autor verwendet meist gereimte Zeilen, zeigt sich als Suchender, der neues Terrain entdecken möchte. Der Band spricht von den Zeiten der Liebe, zeigt enttäuschte Hoffnungen und die Spur der Einsamkeit. Wut und Trauer werden nicht ausgespart. Es dreht sich das Kaleidoskop der Emotionen. Der kritische Blick auf die Gesellschaft und sich selbst kommt zum Zuge. Kassandras Rufe sind zu hören. Zu guter Letzt würzt ein Kapitel Humor und Satire. So nimmt der Autor seine Zettelwirtschaft aufs Korn, ein hoffnungsloser Fall.

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