Oliver Baum

Romeo oh Romeo

Romeo oh Romeo
 
Du wurdest alt und musstest gehen,
zusammen waren wir oft im Wald,
ich werde dich vermissen,
wurdest du von meiner Seite gerissen,
 
kann es dennoch nicht verstehen,
es geht mir beschissen,
spüre die Vergangenheit verwehen,
sehe dich vor mir stehen,
 
doch nur noch ein blasses Schemen,
dein Herz war schwach,
mein Gesicht ward blass,
dein Bauch voll Wasser und Beulen,
es geht nicht krasser, ich muss heulen,
 
du warst mein engster Freund,
mein familiäres Ein und Alles voller funkelnd Sterne,
mit dir durch die Gegend gestreunt,
jetzt nur noch ein Schatten in der vergangenen Ferne,
 
ich hab dich so gerne,
werd dich nie vergessen,
mit dir war ich vom Leben besessen,
wir waren beide stets verfressen,
 
dein Kringelschwanz,
welch Kranz
der Natur
in Feld und Flur,
 
dein Bellen
welch echoendes zeitloses Erhellen,
dein weißer Fleck
welch Schönheit und Hoffnungsschimmer voll Geborgenheit und Wärme,

im Dreck des Lebens
am Tag des Zitterbebens,
rufe ich nach dir,
doch vergebens,
doch vergebens,
 
was bleibt, bewahre ich mir
auf immer an deiner Seit
auf immer,
denn es geht nicht schlimmer

auf immer,
auf immer
seist in mir
ein Schlagen
auf immer,
auf immer.
 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 17.10.2012. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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