Heino Suess
Zettels Traum
Gern ließ ich Stift und Zettel hinter mir,
gedankenfrei wär´s gut, sich zu bewegen...
stünd´ dann auf einer Stufe mit dem Tier!
Kennt´ kein Tabu, braucht´ keiner Kirche Segen.
Und dürft´ doch sagen:“Schaut, ich liebe hier.“
Sogleich gäbs hunderttausend Rezensenten.
Fänd ich den Stift, den Zettel, und schrieb´s auf.
Glaub, dass danach viel Freund´ mich nimmer kennten,
jedoch genau dies nähm´ ich gern inkauf:
wenn danach laut die „Bildungsbürger“ flennten!
© Heino Suess 11/12
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 20.11.2012.
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