Mein lieber guter Paulemann,
jetzt ist der Schnee im Norden dran.
Bei uns ist alles seit der Nacht
verhüllt in einer weißen Pracht.
Die Pfützen waren frisch gefroren.
Ich hab das Gleichgwicht veloren
und bin glatt auf das Kreuz gefallen.
Nun kommt der größe Gag von allen:
Den Schlüssel habe ich verloren,
doch weil der Schnee wie neugeboren
und jungfräulich am Boden war,
da fand ich ihn. Wie wunderbar.
Ich stell mir vor, das wär nicht so,
ich würd' des Lebens nicht mehr froh.
Vorm Frühjahr gäb's kein Auto nicht.
Das ist das Ende vom Gedicht
Denkfix06.12.2012
Des moan i doch a, liawa Paule, guat gschribm! An scheene Gruaß von da Gawe
Mandalena06.12.2012
Lieber Paule,
Friede im Herzen und der Wunsch, dass er sich in der gesamten Welt ausbreitet, ist doch das Wichtigste.
Grüße von Chris
cwoln06.12.2012
Lieber Paul,
klasse,Dein Gedicht!
Du hast natürlich Recht, was die wahre Bedeutung des Christfestes betrifft. Aber wenn Schnee liegt, ist doch alles noch viel heimeliger( vorausgesetzt man steckt nicht gerade auf der Autobahn wegen Schneegestöber im Stau).
Ganz herzlich grüßt Dich
Ingrid ( bin heute nach langer Zeit mal wieder mit einer wahren Geschichte auf der anderen Seite :-)
ingrid Drewing06.12.2012
Du machst mir das Antworten schwer, verstanden habe ich deine Mundart ganz gut. Man kann es bei sich zuhause schneien lassen, wenn es zu Weihnachten nicht schneit, etwa durch Schneebesichtigung im TV . Aber du hast Recht, Schnee gehört zu Weihnachten. Liebe Grüße sendet Dir Rachida
Gerechtigkeit06.12.2012
das Bayerische ist nicht meine Stärke,
Paule - Schande über mich! - dennoch...
hab mich durchgekämpft, und: sehr schön
das Entscheidende der jetzigen Zeit
herausgearbeitet!
Prima Gedicht!
Gruß
Ralph
Ralph Bruse06.12.2012
Hauptsache, daß die Hauptsache Hauptsache bleibt.
LG Hauspoet
Hauspoet Hans06.12.2012
Lieber Paul, als Norddeutscher muss ich
mich immer wieder durch die bayrische
Sprache hindurchkämpfen. Mach mal wieder "hochdeutsch".
Trotzdem habe ich ich Deinen feinnervigen Humor verstanden.
LG Hans-Jürgen
ketti06.12.2012
Hallo Paul,
während es in Mittel-und Ostkanada
tüchtig schneit und gefriert sind wir im
Westen des Landes nach vier wässerigen
Schneefällen wieder schneefrei. In
meinem langen Leben habe ich noch nie
einen Winter ohne Schnee erlebt. Jetzt
kann er ganz fortbleiben aber regnen
muss es dafür sagt mir meine
Gartenerfahrung.
Liebe Grüße,
Karl-Heinz
Goslar06.12.2012
LIeber Paul,
also ich kann mich über den Schnee nicht beklagen und saukalt ist es auch. Alles ist zugeschneit. Aber es ist ja schon ein Ritual, dass an Weihnachten, wie im Lied, die Maien blühen. Also wird es da wohl warm und frühlingshaft. Ich habe das schon soo oft erlebt, dass ich darauf durchaus gefasst bin. Die Hauptsache ist, wir machen es uns gemütlich und festlich und das haben wir vor.
liebe Grüße,
Heidi
Alidanasch07.12.2012
Ja, Paul, der Schnee wäre an und für sich Nebensache, Stimmung macht er aber schon.
Freut mich, dass die Bayern so gar nicht so unterschiedlich zu den Salzburgern mundarteln. :) LG Ingo
ingo07.12.2012
Liegt der Schnee auf dem Boden ganz fett, geht´s ab in´s Bett!!! Grüße der Franz
FranzB07.12.2012
Heut schneits sogar im Rheinland, lieber Paul! An den Weihnachtstagen häufen sich die "Ehekräche", dehalb sind deine Wünsche angebracht, u. machen Sinn! Schön gereimt aber, herzl., Heino.
hsues07.12.2012
Gonz richtig Paul,des isch mir a nöt so
wichtig,obwohls heint schian schneib ba
ins do.Möcht nöt afn Weg sein mitn Auto
ols isch glott weils a kolt isch.
Hauptsoche isch die Leit drgschóffns
weil ba de Feschttage eh zuviel gstrittn
wert.Griaße zu enk schickt die Anna
anna steinacher07.12.2012