Christina Telker

Das Schlüsselloch

Das Schlüsselloch
 
Oh ich kann es kaum erwarten,
glaub ich schleich mich mal heran,
aber auf ganz leisen Sohlen,
dass Mama nichts merken kann.
 
Dieses Glimmern, dieses Glitzern,
ob das wohl das Christkind ist?
Wenn ich nur mehr sehen könnte,
dann wüsst ich was drinnen ist.
 
In dem Zimmer hör ich`s rascheln,
leider kann ich kaum was sehn,
Mutti wird mich noch erwischen,
besser ist es wohl zu gehn.
 
So durchs Schlüsselloch zu schauen,
das gehört zur Weihnachtszeit.
So ein Blick ins Weihnachtszimmer,
er verkürzt die Wartezeit.
© ChT

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 15.12.2012. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Seinen wohlverdienten Urlaub hat sich Kommissar Heinz Kelchbrunner anders vorgestellt: Erst stößt er beim Graben in seinem Garten auf menschliche Gebeine, dann beschäftigt ihn ein weitaus aktuellerer Todesfall in seiner freien Zeit: Anna Einarsdóttír wird beim Spaziergang von einem Ast erschlagen – und das ist, wie sich herausstellt, nicht dem stürmischen Wetter geschuldet. Kelchbrunner und seine Kollegin Katharina Juvanic nehmen die Ermittlungen auf. Die Spur führt schließlich nach Island, die Heimat der Toten, und zum geplanten Bau eines Staudammes, der eine wertvolle Naturfläche akut gefährdet. Dass Kelchbrunner von oberster Stelle dorthin beordert wird, um weitere Nachforschungen anzustellen, kommt dem umweltbewussten Kommissar gerade recht. Vielleicht gelingt es ihm, nicht nur Licht ins Dunkel zu bringen, sondern gleichzeitig seine eigenen Schlafstörungen und einen schmerzhaften Verlust zu überwinden. Kaum in Island angekommen, muss er sich jedoch gleich mit störrischen Behörden und verstockten bis feindseligen Einheimischen auseinandersetzen. Es scheint, als sei niemandem hier an der Auflösung des Falles gelegen …

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