Eva Leitgeb

In der Stadt



Reges Treiben in der Stadt
Menschen hetzen hin und her
jeder hat es furchtbar eilig
als bekäm er dann nichts mehr.

Straßenmusikanten spielen Weihnachtslieder
und hoffen auf ein paar Cent
die Hüte am Boden bleiben ziemlich leer
weil jeder an ihnen hektisch vorbei rennt.

Tannenverzierte Standl'n, eins nach dem anderen
der Duft von Glühwein liegt in der Luft
und am Stadtplatz drinnen
ho ho ho....der Weihnachtsmann ruft.

Ein paar Englein seh ich sitzen
sie frieren und es ist ihnen kalt
ob die wohl aufs Christkind warten 
und da kurz machen halt.

So eine Hektik ich gar nicht mag
als wenn der Hut schon brennt
lasst euch Zeit denn es ist
ja eh erst der dritte Advent.


© Eva Leitgeb


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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 15.12.2012. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Seinen wohlverdienten Urlaub hat sich Kommissar Heinz Kelchbrunner anders vorgestellt: Erst stößt er beim Graben in seinem Garten auf menschliche Gebeine, dann beschäftigt ihn ein weitaus aktuellerer Todesfall in seiner freien Zeit: Anna Einarsdóttír wird beim Spaziergang von einem Ast erschlagen – und das ist, wie sich herausstellt, nicht dem stürmischen Wetter geschuldet. Kelchbrunner und seine Kollegin Katharina Juvanic nehmen die Ermittlungen auf. Die Spur führt schließlich nach Island, die Heimat der Toten, und zum geplanten Bau eines Staudammes, der eine wertvolle Naturfläche akut gefährdet. Dass Kelchbrunner von oberster Stelle dorthin beordert wird, um weitere Nachforschungen anzustellen, kommt dem umweltbewussten Kommissar gerade recht. Vielleicht gelingt es ihm, nicht nur Licht ins Dunkel zu bringen, sondern gleichzeitig seine eigenen Schlafstörungen und einen schmerzhaften Verlust zu überwinden. Kaum in Island angekommen, muss er sich jedoch gleich mit störrischen Behörden und verstockten bis feindseligen Einheimischen auseinandersetzen. Es scheint, als sei niemandem hier an der Auflösung des Falles gelegen …

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