SINN DES LEBENS

Wo soll er sein? Der Sinn des Lebens?
Oft sucht man Lebenslang vergebens.
Das Leben macht nun eben keinen Sinn.
Woran man glaubt, das heißt Gewinn.

Das Leben es wird nicht geschenkt.
Und es gibt keinen, der es lenkt.
Es dauert ohnehin nur einen Augenblick.
Ist plötzlich aus, kehrt nicht zurück.

Ich weiß du würdest gerne daran glauben.
Etwas am Sinn des Lebens schrauben.
Wenn du dem Leben etwas lässt.
Dann zieh die Schraube nicht zu fest.

Der Menschheit Traum, wie dumm ich bin.
Ein ganzes Leben, ohne Sinn?
Was leide ich für Höllenqualen.
Lass andere noch dafür bezahlen?

Und wäre ich ein Milliardär.
Mein Reichtum täglich immer mehr.
Ich sonnte mich im Schein des Lebens.
Und suche doch den Sinn vergebens.



Aachen, 2003-09-29




© 2003 Manfred H. FREUDE



************************* Autoreninfo ******************************
Manfred Hubert Freude (* geb. am 02.04.1948 in Aachen NRW)
Kunst-, Musik- und Lyrik, diverse Gedichte (auch in Mundart Aachener Platt)
er lebt seit 1948 in Aachen. *********************************************************************

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 26.01.2004. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Gedichte Edition. Manfred H. Freude, geboren in Aachen, lebt und arbeitet in Aachen. Erste Gedichte 1968. Er debütierte 2005 mit seinem Gedichtband: Alles Gedichte – Keine Genichte. Weitere Gedichte und Essays in verschiedenen Anthologien, Zeitschriften; Prosa und Lyrik im Rundfunk und in weiteren sechs Gedichtbänden. 2007 wurde eines seiner Dramen mit dem Titel: Im Spiegel der Ideale aufgeführt; 2008 sein Vorspiel zum Theaterstück: Faust-Arbeitswelten. Sein letzter Gedichtband heißt: Vom Hörensagen und Draufsätzen. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Anerkennungen. Er studiert an der RWTH Aachen Literatur, Kunst und Philosophie.

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