Silvia Milbradt

In Bausch und Bogen








Golden
unbeirrt
naht die Nacht der klaren Sterne
 
 
heimelig
aufgebauscht
strömt behende himmlisch Wärme
 
aufgerüttelt
ungezählt
schwebt ein Licht hernieder
 
Augenblicke
Seelenbrücke
 
Engel spannen Lieder
 
ganz bescheiden
immer tiefer dringt
Heilig` Nacht
im Glanz erklingt
so in Bausch und Bogen
wurd`der Welt ein Stern geboren
 
© Silvia Milbradt                           12/2012










  



Allen Lesern hier, möchte ich von Herzen ein zauberhaft schönes Weihnachtsfest wünschen und freue mich auf ein neues Jahr, welches uns Alle gesund hier weiter schreiben lassen darf. Weihnachtliche Lichtergrüsse von *Silvia
Silvia Milbradt, Anmerkung zum Gedicht

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„Krachen, Scheppern und dann gewaltiger Lärm, als ein schwerer Gegenstand an die Wand geworfen wurde. Oh verdammt, die Verrückte spielte drüben in der Küche schon wieder ihr absolutes Lieblingsspiel – Geister vertreiben. Gleich würde sie hierher ins Wohnzimmer stürzen, wo ich versuchte, in Ruhe meine Hausaufgaben zu machen. Und dann würde sie mir wieder lang und breit erklären, welches Gespenst gerade versucht hatte, durch die Wand zu gehen und sie anzugreifen. Ich hasste sie! Ich hasste dieses Weib aus ganzem Herzen!“ Die 13-jährige Eva lebt in einer nach außen hin heilen, kleinbürgerlichen Familie. Hinter der geschlossenen Tür herrscht Tag für Tag eine Hölle aus psychischer und physischer Gewalt durch die psychopathische Mutter und den egomanischen Vater. Verzweifelt versucht sie, sich daraus zu befreien. Vergebens - bis ihr ein altes Buch in die Hände fällt. Als letzten Ausweg beschwört sie daraus einen Teufel. Er bietet ihr seine Hilfe an. Aber sein Preis ist hoch...

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