Roland Drinhaus

Mein klassisches Weihnachtsgedicht 2012


Wenn`s zur Weihnacht kräftig schneit,
mit vielen dicken Flocken,
wenn alles weiss ist, weit und breit,
dann wird die Pracht uns locken,
das Fest zu feiern, wunderschön,
der Schnee wird mit uns tanzen,
sehr glücklich wird man Menschen sehn,
als Mensch ein Teil des Ganzen.


Die Winterträume träumt man gern,
vom Alltag abgekoppelt.
Man schaut: Ist dort der Weihnachtsstern?
Der uns das Glück verdoppelt?
Eis; es bildet bunte Blüten,
auf kalten Fensterscheiben.
Lassen wir's uns nicht verbieten,
die Träume zu beschreiben.


Zur Weihnacht ist der Schnee nicht glatt,
er ist nur weich und lieblich.
Gar niemand fühlt sich kühl und matt,
die ganze Welt ist friedlich.
Vergessen ist er, der Verdruss,
die Krankheiten und Sorgen.
Das Leben zeigt den Überfluss,
bis hin zum Neujahrsmorgen.


 





Anmerkung: Bezüglich des Wetters kann ich heute bereits sagen, dass in dieser Hinsicht mein
                   Weihnachtstraum bei den meisten nicht aufgehen wird. Trotzdem wünsche ich allen,
                   denen ich nicht persönlich meine Weihnachtsgrüße schreibe, ein schönes und besinnliches
                   Fest und einen schönen und gelungenen Jahreswechsel.


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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 23.12.2012. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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Ein tiefes Blau - Berlin von Heiger Ostertag



Während eines Berlinaufenthalts lockt eine schöne Unbekannte den Schriftsteller Alexander Veldo in die Räume einer Vernissage. Dort wird er mit einem Bild konfrontiert, das ihn völlig in den Bann schlägt. Am nächsten Morgen ist das Gemälde verschwunden. Die Suche nach dem Bild führt Veldo tief in die faszinierende und vielfältige Welt der Kunst. Im Kunstmilieu selbst begegnen ihm Anne, Julia und Antonie, drei sehr eigenwillige Frauen, mit denen bald ein verwirrendes Beziehungsspiel beginnt. Im Hintergrund des Geschehens agiert der Händler Panduli, der Veldo für seine zwielichtigen Kunstgeschäfte zu nutzen sucht. Veldo macht sich in seinem Auftrag mit Julia auf die Suche nach dem verlorenen Bild. Auf der Reise intensiviert sich das kunstvolle Spiel ihrer Verbindung. Doch bald zerstören Pandulis dunkle Geschäfte die Idylle. Julia verlässt ihn und Veldo lebt kurz mit Anne und dann mit Antonie zusammen. Eine unbestimmte Drohung lastet über den Beziehungen, vor der Veldo nach Ägypten flieht. Vergeblich, denn während einer Schiffsfahrt auf dem Nil treten ihm erneut Anne, Antonie und Julia entgegen und Veldo verliert sich mit ihnen in einer surrealen, Angst erfüllten Traumwelt, aus der er nur mit Mühen entkommt. Schließlich kehrt er mit Anne nach Deutschland zurück, aber ihre Beziehung scheitert erneut. Monate vergehen, die er mit der Verarbeitung und der Niederschrift seiner seltsamen Erlebnisse verbringt. Und eines Tages macht Veldo eine eigenartige Entdeckung.

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