Gisela Segieth

Weihnacht adé

 

Weihnacht adé

 

Gott sei Dank, sie ist vorbei

die ganze Weihnachtsfeierei

ich hab so sehr die Schnauze voll

denn viele trieben es zu doll.

 

Der Vater, er tat sich besaufen,

die Oma wollte alles kaufen

der Opa, ja, er trieb es arg

was er nur wollte? Keine Frag!!!

 

Die Schwester lief im Kreise rum

doch ihrem Mann war das zu dumm

er lud sich den Verkäufer ein

und wollt mit ihm alleine sein.

 

Die Kinder schrieben Wünsche auf

und meinten zu mir: „Alte lauf,

und kauf uns schnell noch dieses ein,

ob wir das brauchen, weiß kein Schwein ...“

 

„Doch besser ist wohl, es ist hier ...“

Ich lächelte, mir war's ne Zier

schnell alle Wünsche zu erfüllen

ließ dabei fallen alle Hüllen.

 

Denn meinen Enkel, das ist Pflicht,

schlägt keiner ab ein Wünschlein, nicht

dass sie sich sonst beschweren gehn

ich armes Schwein hab dann's Nachsehn.

 

So hielt ich tapfer alles aus

obwohl, es war mir schon ein Graus

doch ich behielt dies stets für mich

die anderen kümmert's eh nicht.

 

Ich lief, ich hastete herum

und fühlte mich dabei sehr dumm

doch Weihnachten stand vor dem Tor

egal, ich kam mir irre vor.

 

Wofür tat ich das alles machen?

Mir war dabei gar nicht zum Lachen

und dennoch musste ich da durch

denn vor den andren hatt' ich Furcht.

 

So ließ ich Weihnachten dann kommen

war mir dabei auch sehr beklommen

ich hielt es durch, gab alles aus

und jetzt will ich nur noch hier raus.

 

Wie gut, es ist endlich vorbei

und ich bin wieder Vogelfrei

doch nächstes Jahr, das glaubet mir

mach ich die Weihnacht mir zur Zier.

 

Ich haue ab, will nichts mehr wissen

es wird mich eh keiner vermissen

denn jeder hat mit sich zu tun

drum kann ich mich dann auch ausruhn.

 

Sollen sie dann alleine laufen

und was auch immer sie woll'n kaufen

mich kümmerts nicht mehr, ich geb's zu

denn ich will nur noch meine Ruh.

 

Ich habe so die Schnauze voll

Ihr andren feiert nur wie doll

mich juckt es ab sofort nicht mehr

ich sag „Adé“, mir fällt's nicht schwer.

 

@ Gisela Segieth

 

 

Mein persönliches Weihnachtsfest findet erst am 28.12. statt, und es ist mir eine Freude es zu feiern. Denn es läuft ganz anders ab als hier geschildert.

Diesen Beitrag empfehlen:

Mit eigenem Mail-Programm empfehlen

 

Die Rechte und die Verantwortlichkeit für diesen Beitrag liegen beim Autor (Gisela Segieth).
Der Beitrag wurde von Gisela Segieth auf e-Stories.de eingesendet.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für den Beitrag oder vom Autoren verlinkte Inhalte.
Veröffentlicht auf e-Stories.de am 27.12.2012. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

Die Autorin:

Bücher unserer Autoren:

cover

Poetische Träume ....Gedichte und Zeichnungen von Edeltrud Wisser



Unser Leben ist geprägt von Gefühlen, Träumen, Eindrücken und Begegnungen, welche die Autorin in Worte gefasst hat.

Möchtest Du Dein eigenes Buch hier vorstellen?
Weitere Infos!

Leserkommentare (6)

Alle Kommentare anzeigen

Deine Meinung:

Deine Meinung ist uns und den Autoren wichtig!
Diese sollte jedoch sachlich sein und nicht die Autoren persönlich beleidigen. Wir behalten uns das Recht vor diese Einträge zu löschen!

Dein Kommentar erscheint öffentlich auf der Homepage - Für private Kommentare sende eine Mail an den Autoren!

Navigation

Vorheriger Titel Nächster Titel

Beschwerde an die Redaktion

Autor: Änderungen kannst Du im Mitgliedsbereich vornehmen!

Mehr aus der Kategorie "Weihnachten" (Gedichte)

Weitere Beiträge von Gisela Segieth

Hat Dir dieser Beitrag gefallen?
Dann schau Dir doch mal diese Vorschläge an:

Mondschein von Gisela Segieth (Emotionen)
W e i h n a c h t e n von Ilse Reese (Weihnachten)
Liebe von Paul Rudolf Uhl (Liebe)