KEINE ZEIT

Seit Jahren muß ich sterben
der Teufel weiß Bescheid.
Doch ich muß leider sagen.
Ich habe keine Zeit.

Ich drehe mich im Kreise,
und komme nicht vom Fleck.
Stehe hier und kann nicht mehr,
ich muß gleich noch mal weg.

Die Zeiger rasen stets im Kreis,
gleich wird es zwölf, wie zum Beweis.
Auch digital hat’s keinen Zweck,
Hier bringt mich nichts mehr weg.

Wo soll ich nur beginnen,
ich habe keine Zeit.
Halt mich nicht auf und geh zur Seit,
ich bin noch lange nicht bereit.

Mich hat der liebe Gott vergessen,
wenn ich mich verschluck beim schnellen Essen,
schaut Meister Hein mal schnell sich um.
Hat selber keine Zeit und dreht sich wieder rum.






Manfred H. Freude 6/2003


© 2003 Manfred H. FREUDE


************************* Autoreninfo ******************************
Manfred Hubert Freude (* geb. am 02.04.1948 in Aachen NRW)
Kunst-, Musik- und Lyrikinteressiert, diverse Gedichte
(auch in Mundart, Aachener Platt) er lebt seit 1948 in Aachen.
*********************************************************************


Diesen Beitrag empfehlen:

Mit eigenem Mail-Programm empfehlen

 

Die Rechte und die Verantwortlichkeit für diesen Beitrag liegen beim Autor (Manfred H. Freude).
Der Beitrag wurde von Manfred H. Freude auf e-Stories.de eingesendet.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für den Beitrag oder vom Autoren verlinkte Inhalte.
Veröffentlicht auf e-Stories.de am 27.01.2004. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

Der Autor:

Buch von Manfred H. Freude:

cover

FREUDE - Das dichterische Werk 2002 - 2006. Freude beim Lesen von Manfred H. Freude



Gedichte Edition. Manfred H. Freude, geboren in Aachen, lebt und arbeitet in Aachen. Erste Gedichte 1968. Er debütierte 2005 mit seinem Gedichtband: Alles Gedichte – Keine Genichte. Weitere Gedichte und Essays in verschiedenen Anthologien, Zeitschriften; Prosa und Lyrik im Rundfunk und in weiteren sechs Gedichtbänden. 2007 wurde eines seiner Dramen mit dem Titel: Im Spiegel der Ideale aufgeführt; 2008 sein Vorspiel zum Theaterstück: Faust-Arbeitswelten. Sein letzter Gedichtband heißt: Vom Hörensagen und Draufsätzen. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Anerkennungen. Er studiert an der RWTH Aachen Literatur, Kunst und Philosophie.

Möchtest Du Dein eigenes Buch hier vorstellen?
Weitere Infos!

Leserkommentare (1)

Alle Kommentare anzeigen

Deine Meinung:

Deine Meinung ist uns und den Autoren wichtig!
Diese sollte jedoch sachlich sein und nicht die Autoren persönlich beleidigen. Wir behalten uns das Recht vor diese Einträge zu löschen!

Dein Kommentar erscheint öffentlich auf der Homepage - Für private Kommentare sende eine Mail an den Autoren!

Navigation

Vorheriger Titel Nächster Titel

Beschwerde an die Redaktion

Autor: Änderungen kannst Du im Mitgliedsbereich vornehmen!

Mehr aus der Kategorie "Nachdenkliches" (Gedichte)

Weitere Beiträge von Manfred H. Freude

Hat Dir dieser Beitrag gefallen?
Dann schau Dir doch mal diese Vorschläge an:

HÄNGE MICH AN WORTEN AUF von Manfred H. Freude (Nachdenkliches)
Gedanken zum Alter (:-(( von Paul Rudolf Uhl (Nachdenkliches)
Hausgeschichten IX von Uwe Walter (Limericks)