WEISSES WINTERZAUBERKLEID

Nun ist er da der weiße Freund
er lässt sich tanzend fallen
und lässt sein blütenweißes Loden
weit über die Landschaft wallen

Der Wind er gibt den Rhythmus an
mal flott mal sanft mal schnell
und bittet ihn zum Tanze her
er purzelt treibt ihn von der Stell

mal rechts mal links mal geradeaus
mal hoch und tief und weit hinaus
es sieht so schön und lustig aus
und weiß gedeckt sind Straß und Haus

Nun erlernt die lilienweiße Pracht das Fliegen
wohl auf den Straßen Auf und Ab
Bleibt das bleiche Zeug wohl liegen
noch nimmt es nicht im Niedersinken ab

Es freut sich alles zu bedecken
was vorher immer weilte und war da
Will langsam alles nur verstecken
was man so deutlich noch vor sich sah

Was alles kann man damit machen
so viele erfreut die winterbleiche Zeit
Man hört oft frohes Kinderlachen
im hübschen Winterzauberkleid

Ach wie vergänglich ist doch die Pracht
wie kurz die Zeit wo alles lacht
Das bleiche Winterzauberkleid wird ergraut
wenn es die frühe Sonne schaut



Aachen, 2004-01-28



****************************** Autoreninfo ***************************
Manfred H. Freude geb. am 02.04.1948 in Aachen
Jahreszeiten, Gedanken, Allgemein, Nachdenkliches, Gefühle, Winter, Schnee

© 2004 MANFRED H. FREUDE


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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 28.01.2004. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Gedichte Edition. Manfred H. Freude, geboren in Aachen, lebt und arbeitet in Aachen. Erste Gedichte 1968. Er debütierte 2005 mit seinem Gedichtband: Alles Gedichte – Keine Genichte. Weitere Gedichte und Essays in verschiedenen Anthologien, Zeitschriften; Prosa und Lyrik im Rundfunk und in weiteren sechs Gedichtbänden. 2007 wurde eines seiner Dramen mit dem Titel: Im Spiegel der Ideale aufgeführt; 2008 sein Vorspiel zum Theaterstück: Faust-Arbeitswelten. Sein letzter Gedichtband heißt: Vom Hörensagen und Draufsätzen. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Anerkennungen. Er studiert an der RWTH Aachen Literatur, Kunst und Philosophie.

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