Dame Schicksal

Erfroren und kraftlos liege ich da,
so viel Zeit vergangen,
die unberührt blieb.
Mit der Einsamkeit im Nacken, getrieben
durch die eigens geschaffene Wüste,
peitschte der Wind in mein Gesicht,
als wäre er wütend auf mich!

Unter Schmerzen den Mantel tragend,
gab er mir Schutz,
spendete Wärme und Kraft,
wie eine Mauer
umgab er mich mit Blindheit.
Der Kragen weit aufgerichtet,
hindert darüber hinaus zu blicken und
in diesen Momenten flüchtete ich,
in meine Welt,
ohne Angst haben zu müssen.

Außerhalb dieser Grenzen
schien der Traum
von absoluter Zufriedenheit,
illusionär,
schon fast utopisch!
Nie aufzuhören, unerbittlich suchend,
einen Menschen zu finden, mit ihm
Schönheit teilen, leben zu können,
ließ die Hoffnung nicht sterben.

Oftmals stellte ich mir die Frage,
ob Naivität oder Zynismus
der Grund seien,
Menschen zu befähigen
aus Reibungspunkten immer wieder
Reibungsflächen entstehen zu lassen.
Bis heute blieb sie unbeantwortet!

Die Menschen verlieren einander,
mit sich zu beschäftigen,
auf eigene Vorteile bedacht,
blind und taub,
triumphiert die Korruption,
die jeden einzelnen
den Dolch in die Rücken
zu rammen vermag!

Dem Treiben
unerbittlich die Stirn zu bieten,
lässt oft schwefeln
standhaft zu bleiben,
denn die Angst
sich selbst zu entfremden,
wächst,
Tag für Tag.

Nicht als Musterbeispiel, gesellschaftlicher
Anpassung und Funktionalität
gesehen zu werden,
bedarf es
Kraft und Willensstärke,
die gegen den Strom treibend,
die Einsamkeit
als größten Feind entgegen stellt.

Der Wald der Menschlichkeit verwildert, mehr und mehr,
er liegt beschaulich da,
mit einer minderen Besucherzahl,
da die meisten bevorzugt,
in den Parks des Konsums
-steril-
nebeneinander herwandeln.

Zu bieder scheint der Gedanke
auf Gewohnheiten,
Standards und Formalitäten
ein Leben aufzubauen.
Doch sind Hoffnungen
wie kleine „Silberfische“,
die durch unser Leben schwirren,
so ist der Fuß,, der sie schont oder zertritt
der „Dame Schicksal“ gehörend,
die mir einen zum Geschenk machte,
und ewiglich die Sonne
in meinem Herzen scheinen lässt,
da der Traum nun greifbar ist.

Danke, „Dame Schicksal“
Ich hab Dich lieb!

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 31.01.2004. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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