Heinrich Soucha

Mein Mädchenlieb...

 


…und finde  ich dich,
mein Lieb?...

…im zarten Kuss,
am Lebensfluss,
mit bebend-pochend` Herzen?...


…und alles,
was fernab mir sonst noch wichtig schien,
liegt im Vergessen.

 
...schon wollen Schmetterlinge stranden.

Liebe,…
Freud` und mehr,
in diesen Tagen,…

…und jähe Lust,
zu Landen und zu Wandern.
 
Zier und bunte Pracht,
versammelt,
an den schönsten Orten,
lauschen da und dort,
gar süßen Worten,…
 
…von Strandgut,
Tand und Tanz,…

…und Allerhand von Firlefanz.
 

Droben,
in zartgewandet Himbeerroben,
geht der Atemrhythmus laut,
in Hitze zum Gefecht,…
 
…am rechten Platz,
am Sonnengeflecht.
 
Strand und Land,
frohlocken lächelnd,
vielversprechend.
 
Oh, welch ein Fest,
mein Lieb,…
 
…und öffnet sich,
dein Korbgeflecht,
behände-zierlich-feiner Hände,...

...und laben mich,
mit bestem, reinen Honigwein.
 

Oh, köstlich` Met!...


...der beste Wein
 und wilde Lust,

will laden ein,...
 
…schon treiben, kleine Feuerblüten,
in Pracht und Prunk,
die schönste Orchideenfrucht,
zur Reife.
 
Dein Lächeln,...

...entspringt dem reinsten Quell,…

…erhebt den höchsten Anspruch an Vertrauen.
 

Zärtlich ein,
stellt sich Verlangen,…

…folgt Begehren, auf dem Fuß.

Der Liebe Lust
und reine Freud`,
verschenken sich,…

…und nicht zu knapp
und nicht zuletzt,
heute immerdar und jetzt,
im Garten Eden.
 

Amethysten-Blüten, warten wachend.
 
Strahlend-warmes Honiglicht,
geleitet mich durchs Tor,…
 
…und alles Glück,…
…vom Fühlen, Sein im Ganzen,
macht das Leid, im Leben, wett.
 
Bald will ich fordernd,
warme Fingerschalen,
auf Alabasterhügeln weiden.
 
Verweile ich,…


…so schweift mein Blick,...

...zum nächsten,
nahen-feinen Platz und Glück.
 

Zarter Atem,
streichelt über samt`ne Felder,…
 
...spielen warme, weiche Lippen,
im Liebesspiel,
in prächtig-gold`nen Grübchen,…

…entdecken bald,
lassen erklingen,


den zauber Klang vom Erdbeerglöckchen.
 

Lippen,...

…umfangen und beglücken.
 

Erklingt der Klang,
vom Flügelschlag,
zur Nacht,
aus leisen Liedertexten,…
 
…und feingestimmte Herzen,
leuchten hell,…

…und Hymnen,
wollen folgen sacht,
der Lichterspur von Honigkerzen.
 

All die Pracht,
von Gott geschenkt und mehr.
 

Auf purpurnen Mädchenhöfen,
tanzen und frohlocken Sommersprossen,
um dunkelrote Rosenknospen.
 

Freudig-heiß,
erstrahlt die Leidenschaft.
 
Erst schwelt ein Herd,...

...bald züngeln Flammen...
,
...im prächtig-roten Kleid,…


…so war und ist es, mit dem Leben,
jedes Ding hat seine Zeit.
 

Lavendelduft erschafft mit Macht,
die Tracht,
der prickelnd-schönsten Gänsehaut.
 

Warme,
kostbar-feingegliedert-zarte Hände,
finden halt – fürwahr,
im dichten Wald - behände,
von kurzem, festen Haar.
 

Geduldig,
will ich, für dich, verwahren,...

 …in kräftig–guten Schalen,
die besten-duftend-reifen Früchte.
 

Jetzt und jedenfalls,...

...wohlan,
ich will es wagen,...

...und führ sie hoch,
zu mir heran.
 

Und biegst du dich,
mein Mädchenlieb,...

...wie Birken,
 spannen sich im Wind,...
 
...und wieg ich dich,
auf ruhigen, sanften Hügeln,…
 

…und wissend, lächelnd,
erkenne ich,
um mich und dich herum,
den Sinn.
 

Die Zeit steht still.
 

Wie lang`, wie sehr, wie gern`,
erlangt Bedeutung,...


...im warmen,
zärtlich-sanften Kuss.
 

Mein Lieb,
mein Freud`,
mein strahlend`  Stern,…
 
…und immer während,...
...niemals enden wollend.
 

Und heute, morgen,
dann und wann,...

...zieh` ich dich - nach wie vor -
ganz fest,  an mich heran,
nach Jahren und Jahrzehnten.











 

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Mit dem Schreiben und Dichten, ist das so eine Sache.So war ich oft der Meinung, nur lyrisch Schreiben zu können, falls ich mich in einem annähernd, seelischen Gleichgewicht befände, erkannte aber bald die Unrichtigkeit dieser Hypothese.Wichtig allein, war der Mut des Eintauchens.Das Eins werden mit dem kollektiven Fluss des Ganzen. Meine Gedanken, zärtlich zu Papier gebrachten Gefühle,schöpfte ich stets aus diesem Fluss.

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