Patrick Rabe
Jabberwocky ll
Oder
Psychedelischer Feierabend
Oder
Infernalische Götterspeisendämmerung
Ich rauche eine Chesterfield und glaube, meine Schwester schielt.
Sie sollte damit mal zum Arzt, der streicht dann ein ihr viertes Hartz.
Ich will nur Ruhe, lese Zeitung, ein Jabberwocky kappt die Leitung.
Er bampelt Dinz und gunkt den Stank, ein Vogel singt sein Lied im Schrank.
*
Ich lese weiter meine ‚Zeit‘, der Hund an seiner Leine schreit;
nein, vielmehr bellt und das sehr laut, ich glaub‘ der Pol ist aufgetaut!
Ich will jetzt einfach meine Ruhe, der Jabberwocky stapelt Schuhe.
Er döbelt Ampf und nundelt feist, der Vogel geht mir auf den Geist.
*
Der Stein verbrückt den West im Weller, ich glaub, es regt sich was im Keller.
Die Aliens landen im Morast, sie haben Zwanzigzwölf verpasst.
Ich tanz Ballett mit sieben Zwergen, der Jabberwocky krinkelt Bergen.
Man weiß, dass das in Norway liegt, der Vogel singt, JETZT HEIßT ES KRIEG!
*
Ich sammle Krümmel in der Tube und bau ne Bombe in der Stube;
ein Sturm kommt auf, er heult und braust, der Jabberwocky find’s verdaust;
im Speiseöl verenden Schwäne, des Vogels Lied gleicht ner Sirene!
Mein Trommelfell, es bebt und platzt, da hab ich dann den Piep gematzt.
*
Ein Gedicht mit Bezug auf das Poem ‚Jabberwocky‘ von Lewis Carrol,
aus „Alice hinter den Spiegeln“.
Patrick Rabe, Fr., 15. 02. 2013, Hamburg Langenhorn.
Was hat das aber alles mit Götterspeise zu tun? Dazu Dr. Rabe:
"Wackelpudding ist die Speise der Götter,
doch Erdbeerjoghurt ist mein Erretter!"
Jetzt alles klar? Viel Spaß noch und fröbelt nicht so viel Natsch!
Euer Patrick
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 16.02.2013.
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