Roland Drinhaus

Vergänglichkeit






So wie ein Sollbruch, tief im Zähler,
der durch den Nenner, nicht erkannt,
so wie der Wind zieht, durch die Täler,
wie retuschiert, von weißer Wand.


So wie ein Walsprung, im Atlantik,
so wie ein Zapfen, taut und fällt,
wie eine Arie, der Dramatik,
wie so ein Staubkorn, das nichts zählt.

So wie ein Sonnenstrahl, im Schatten,
wie ein Stück Fels, das Neptun streift,
wie ein Gefühl, dem wir gestatten,
daß tief in uns, ein Lächeln reift.

 

So wie ein Motor, der verstummt ist,
weil so ein Schräubchen, nicht mehr hält.
Wie Mona Lisa, ohne Arglist,
geht jeder Mensch, von dieser Welt.

 

Denn alle Zeit, ist nicht unendlich,
ein jeder Traum, braucht seinen Schlaf,
wie eine Logik, die nicht kenntlich,
weiss jede Seele, was sie darf.
Sie hinterlässt, durchsichtig Spuren,
wandelt durch jede Dimension.
Was wir auf Erden, nie erfuhren,
ist doch ihr unscheinbarer Lohn.








 

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