Rainer F. Storm

ZWÖLF UHR ZWEI!



Gestern lag ich auf der Lauer:
Was wohl um zwölf Uhr zwei passiert?
Die Zeitung schrieb von Frühlingsanfang
und das hat mich doch interessiert.
 
Passiert ist jeden Fall mal gar nichts!
Vom Frühling war nicht viel zu seh´n.
Die Menschen reagierten mürrisch
und keiner konnte es versteh´n.
 
Wo ist er nun? Wann kommt er wirklich?
Den Winter haben alle satt.
Doch wenn es warm wird und gemütlich,
das steht auf einem andern Blatt.
 
Die Wetterfrösche sind sich einig:
Der Himmel bleibt, so wie er ist.
Zu Ostern also ungemütlich -
ein Schmuddelwetter, so ein Mist!
 
Zeigt sich auch ab und zu die Sonne,
so ist das doch noch lang kein Lenz.
Singt auch schon früh die schwarze Amsel -
fehlt noch der Frühling an der Enz.
 
Für die, die ihre „Bretter“ lieben,
ist dieses Wetter fast genial,
denn in den Bergen schneit´s noch immer -
zum skifahr´n einfach optimal.
 
Sechs Grad am Tage, Frost am Abend.
So sieht nun mal kein Frühling aus.
Wenn´s wirklich blüht, dann hinterm Fenster,
im Wintergarten vom Nachbarhaus.

Ist der Kalender denn veraltet?
Stimmt das Geschriebene nicht mehr?
Hat sich das Klima so verändert?
Laufen wir dem Frühling hinterher?
 
Doch ist es so nicht alle Jahre.
Bisweilen war es fast schon heiß.
Doch können wir es auch nicht ändern -
vielleicht wird Ostern wirklich weiß?
 
Schon wieder ist ein Tag vergangen.
Schon wieder ist es zwölf vorbei.
Bestimmt wird auch der Frühling kommen,
wenn nicht um zwölf, dann halt um drei . . .





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