WEICHES FLEISCH

in der Hölle geboren
so weiches Fleisch
sanft und nackt: verloren
so greift es nach so weich

kein Glied; dem weißen Leib
wallend Haare fallen Weib
Lächelnd zeigt sie sich geneigt
Liebe die zum Schädel steigt

Schultern breit und nackt und zart
Bewegung Reiben geben Fahrt
Fallend selbstvergessenes Treiben
einträchtig ineinander Leiben

Fallen tiefer und ohne Halten
greifend reiben in den Falten
Eins und eins um eins zu Sein
Eng umschlungen Arm und Bein

Mund an Mund der Zungen Knoten
alles tun was stets verboten
Lieben überall ein Blasen
Sinne umeinander rasen

Schwitzend geben zum Verschenken
selbstvergessend ohne Denken
in den tiefsten der Extasen
Wahnsinn ineinander rasen

Ein Schrei und gleich vorbei
Sanftheit macht sich breit dabei
nebenbei einander liegen
auf den höchsten Wolken fliegen








Aachen, 2004-01-25





****************************** Autoreninfo ***************************
Manfred H. Freude geb. am 02.04.1948 in Aachen
Gedanken, Allgemein, Nachdenkliches, Gefühle
© 2004 MANFRED H. FREUDE

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Gedichte Edition. Manfred H. Freude, geboren in Aachen, lebt und arbeitet in Aachen. Erste Gedichte 1968. Er debütierte 2005 mit seinem Gedichtband: Alles Gedichte – Keine Genichte. Weitere Gedichte und Essays in verschiedenen Anthologien, Zeitschriften; Prosa und Lyrik im Rundfunk und in weiteren sechs Gedichtbänden. 2007 wurde eines seiner Dramen mit dem Titel: Im Spiegel der Ideale aufgeführt; 2008 sein Vorspiel zum Theaterstück: Faust-Arbeitswelten. Sein letzter Gedichtband heißt: Vom Hörensagen und Draufsätzen. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Anerkennungen. Er studiert an der RWTH Aachen Literatur, Kunst und Philosophie.

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