Heidi Schmitt-Lermann

TIEFES GLÜCK

             






 Zart und zaghaft kam er jetzt
der Lenz nach harten Wintertagen.
Hat hier die Erde fein benetzt,
Mit Trieben, die nun ausgeschlagen.
 
Das junge Gras, das frische Grün,
es duftet gut, so fein lebendig.
Die letzten Schneegebilde flieh’n,
in’s Gebirg‘ ganz wetterwendig.
 
Auch all die Tiere werden wach
und rufen jetzt nach Zweisamkeit.
Das eine nistet gern am Bach,
das and’re hält den Bau bereit.
 
Überall wachsen Frühlingsblumen,
in allen Farben der Natur.
Die Vögel mit ihrem Stimmvolumen
bringen Frühlingsstimmung pur.
 
Tief einatmend geht man dahin.
Lässt alle Sorgen gern zurück.
Auch das ist hier ein Lebensinn.
 Empfindet dafür tiefes Glück.

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 12.04.2013. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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Im Sommernachtstraum / Die Bürgschaft: Ein Jugend-Roman und ein Theaterstück von Stephan Lill



Im Sommernachtstraum
Eine Gruppe von Jugendlichen probt das Theaterstück von William Shakespeare: Ein Sommernachtstraum. Plötzlich erscheinen unerwartete Zuschauer: Puck, Elfen und ihr Elfenkönig. Sie kommen aus einer anderen Welt. Welche Botschaft bringen sie? Wieso tauchen sie auf? Haben die Schauspieler zu intensiv geübt? Oder sind sie zur wahren Bedeutung des Sommernachtstraums vorgedrungen? Und sollte man sich lieber nicht in Puck, die Elfen oder die Amazonen-Königin verlieben?

Die Bürgschaft
Damons Attentat auf den Tyrannen-König Dionysios misslingt. Damon wird zum Tod am Kreuz verurteilt. Er bittet sich eine Frist aus, in der er seine Schwester Hera verheiraten möchte. Als Bürgen für seine Rückkehr bietet er seinen Freund Phintias an. Dionysios ist einverstanden. Damon kehrt rechtzeitig zurück; doch er muss vorher äußere und innere Widerstände überwinden. Die Gespräche mit dem Gott Apollon helfen ihm dabei.

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