Amerika - ich hör Dich wein

Amerika - ich hör Dich wein,
seh’ dein Herz in Rauch und Nebel untergeh’n,
die Menschen um Ihr Leben schrei’n,
hautnah seh’ ich die Bilder und kann es doch nicht versteh’n,
Tiefer Hass, irrsinniger Wahn oder pure Rache,
dies ist mehr nur als eine nationale Sache.

Die Katastrophe ist soweit von mir entfernt,
und doch steigen mir Tränen in die Augen,
habe ich doch Verständnis und Toleranz erlernt,
kann es im tiefen Inneren kaum glauben.
Die Frage nach dem warum und wieso steigt in mir auf,
doch auch mein Leben nimmt seinen weiteren Lauf.

Kann empfinden das die Rachegelüste der Bürger entfacht,
so viele unschuldige Menschen sind gestorben,
auch hat der Schuldige über Euch gelacht,
doch gibt es nach einer Rache noch ein Morgen ?
Geht der Weltkrieg vielleicht in seine dritte Runde,
ist auch groß die verletzende und tiefe Wunde.

Es ist als hätte die Menschheit nichts gelernt,
muss ständig sich bekriegen,
hat man sich oft schon von der Normalität entfernt,
kommt die Menschlichkeit zum erliegen,
warum kann man nicht in Frieden und Eintracht leben,
wär’s nur so schön wie im Garten Eden.

Das Unglück von New York eines von vielen,
soviel Unrecht passiert in der Welt,
es gibt immer welche die nach dem Erfolg schielen,
meisten dreht es sich um Geld,
Ich habe den Glauben an ein friedvolles Leben,
nun unlängst aufgegeben.

Dieses Gedicht habe ich ca. 10 Minuten nach der ersten Nachrichtensondersendung über den 11.September geschrieben. Für mich war es schwierig zu verarbeiten, was gerade da passiert ist und so musste ich einfach schreiben. Das ist dabei rausgekommen und schildert wahrscheinlich ziemlich gut meine Gedanken & Gefühle, die mich damals bewegten.Sven Heinzig, Anmerkung zum Gedicht

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 09.02.2004. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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