Gabi Sicklinger

Mutter

 




Mutter
 
Genug nicht mocht ich dir zu danken
Für all das was du mir beschert
Noch heut zier’n deiner Liebe Ranken
Mein Sein so sanft und unbeschwert
 
Lang viel zu lang hat es gedauert
Bis ich ermaß dein groß Geschenk
Erst da ich an dem Grab getrauert
Wurd’ ich des Reichtums eingedenk
 
Ist’s nun zu spät um dir zu sagen
Wie sehr ich zugetan dir bin
Er mag die Worte zu dir tragen
Du meine Herzenskönigin



 

© Mandalena (2013)




 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 10.05.2013. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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In meinen Gedichten, schreibe ich mir meine eigene Realität, meine Träume auch wenn sie oft surreal, meistens abstakt wirken. Schreiben bedingt auch meine Sprache, meine Denkmechanismen mein Gefühl für das Jetzt der Zeit.

Ich vernehme mich selbst, ich höre tief in mich rein, bin bei mir, hier und jetzt. Die Sprache ist dabei meine Helfershelferin und Komplizin, wenn es darum geht, mir die Wirklichkeit vom Leib zu halten. Wenn ich mein erzähltes Ich beschreibe, beeinflusse, beschneide, möchte ich begreifen, wissen, welche Ursachen Einflüsse bestimmte Dinge und Menschen auf mein Inneres auf meine Handlung nehmen, wie sie sich integrieren bzw. verworfen werden um mich dennoch im Gleichgewicht halten können.

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