Klaus Heinzl

Das ENDE ...

Die Hausfrau sitzt am Küchentisch, tut grad Kartoffelschälen.
Ein Spatz, er sitzt am Fenstersims und will ihr was erzählen.
Die Scheibe, die dazwischen ist, verhindert dieses Wirken...
So fliegt der Spatz verdrossen weg, hinüber zu den Birken.
 
Dort zwitschert er in einem fort, ist bald nicht mehr allein.
Denn alle Vögel, weit und breit, die wollen bei ihm sein.
Sie lauschen dort im Birkenbaum, dem, was der Spatz berichtet.
(Ich gebe zu, so mancher Text, wird frech hinzu gedichtet.)
 
Die Hausfrau sieht nun auch hinaus und staunt jetzt gar nicht schlecht.
Ist dieses Bild, was sie grad sieht, ein Traumbild ... oder echt???
Dann öffnet sie das Fenster und erkennt die Vogelschar.
Was das bedeutet ahnt sie nicht, es wird ihr auch nicht klar.
 
Dann plötzlich, laut ein Donner grollt, die Erde ist am Beben...
Das was der Spatz ihr sagen wollt, es ging wohl um das Leben.
Ein helles Licht, dann wird es still ...für circa. 2 Sekunden.
Die Welt, verschwand aus diesem All und ward nicht mehr gefunden.
 
Der Spatz, er wusste mehr als sie, die arglos war am Kochen.
Er hat das Ende dieser Welt und was bald käm gerochen...
Was zeigt uns dieser Vers zum Schluss, wenn wir zusammenzählen?
Es macht kaum Sinn, doch viel Verdruss, wenn wir uns damit quälen
 
und nicht erkennen, hier uns jetzt, was uns die Erde zeigt...
Und keiner sieht es, hat sich je vor ihr in Dank verneigt.
Dann ist ´s vorbei, mit einem Mal und keiner weiß warum...
Der Mensch, er sei zwar weise, schlau... doch sterben wird er dumm.
 
 
© kh. 31.05.2013

 

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