Ingrid E. Patrick

Himmelhochjauchzend, zu Tode betrübt


Himmelhochjauchzend, zu Tode betrübt,
heute, morgen, übermorgen,
wenn man verliert, was man geliebt,
wenn man erdrückt wird von den Sorgen.

Die Fakten muss man akzeptieren,
mit solchen Situationen leben.
Man darf sich darin nicht verlieren,
sondern muss der Seele Nahrung geben.

Die eigenen Gedanken kann man lenken,
weg vom Negativen an Positives denken,
so, wie an Urlaub letztes Jahr,
als man mit Freunden zusammen war.

Ruf den Freund, die Freundin an,
schreib ein paar liebevolle Zeilen -
an Deine Frau, an Deinen Mann –
hör’ die Musik, die Euch verbindet,
damit die trübe Stimmung verschwindet.
Das wird die Seele heilen.

Körper, Geist und Seele haben sehr viel Kraft,
wenn man es schafft,
die wieder zu erwecken,
wenn wir in Krisen stecken.

Die Chinesen nutzen Zeichen
in ihrem Sprachgebrauch.
So beinhaltet das Zeichen Krise
gleichzeitig das Wort „Chance“ auch.

Ein Gegenstand, den man zuvor verachtet,
wird wieder wertvoll, wenn man ihn betrachtet
aus einer anderen Perspektive –
mit Interesse, Wohlwollen und Liebe.

Im WDR gibt es an jedem Wochentag
einen „Kummerkasten“ mit Domian.
Ein Moderator, dessen Reaktion ich gerne mag:
geduldig, verständnisvoll und einfühlsam.

Hör’ den Menschen zu, die sich da melden.
die ihm und uns erzählen,
dass sie dem Tode sind geweiht,
sich trotzdem nicht ergeben
und jeder neue Tag sie freut.
Das sind wahre Helden.

Wie klein sind da in Deinem Bereich
die Krisen und Sorgen im Vergleich.

Es ist keine Schande, hinzufallen,
auf dem Bauch zu liegen.
Dann ist es wichtig, aufzustehen,
den eigenen Weg weiter zu gehen:
Lass Dich doch nicht unterkriegen
und zur Freude Anderer besiegen!
Schau’ ihnen ins Gesicht
und gönne denen das nicht!

Also,
erstarre nicht,
verharre nicht
in Deiner Dunkelheit.
Erwache, geh zurück ins Licht.
Dein Leben nimmt Dich in die Pflicht.
Carpe diem – nutze Deine Zeit.

Wie viel Bedeutung hätten meine Zeilen,
würd’ ich Dir nicht zu Hilfe eilen?!
Auch in meinem Leben
hat es solche Momente schon gegeben.
Da kannst Du auf Verständnis hoffen:
meine Tür steht für Dich offen.

Mach’ die Tür auf, ich komm’ rein,
bringe mit ein bisschen Sonnenschein.
So nennt mich Franz, der muss es wissen,
den darf ich dafür küssen.
Der „Darfschein“, der ist unterschrieben
von seiner Monika, der lieben.

© Sonnenschein Patty Patrick
 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 05.06.2013. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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