WAHREN SINN DES LEBENS

Wenn Zwerge Schatten werfen bei tiefer Sonne
treibt es die Riesen aus ihren Hütten
wieso kann ein Sorgloser nicht auch ein
Schmuckstück finden in hohem Gras
Niedrigkeiten sind stets vom Höchsten

Wenn ein Apfel fällt drei Straßen weiter
vom Baum in einen gepflegten Vorgarten
baut eine einzelne Schwalbe ihr Nest
nur den Sommer den kann sie nicht bringen
Artig das Einzige zu beginnen

Wenn ein Spatz unter ausgereckten Armen
die hochgehobene Hand nicht kann finden
wird sich die Taube nie in die Lüfte bewegen
wenn alle Dächer voller Raben sitzen
Größer ist die Hand zu beseitigen

Wenn in den Tollhäusern der Geschichten
die alten Märchen gesungen werden
die Reime und Fabeln der Philosophen
dann ist endlich die Zeit gekommen
wo alle angetrunken vom wahren Sinn des Lebens




Aachen, 2004-01-18




****************************** Autoreninfo ***************************
Manfred H. Freude geb. am 02.04.1948 in Aachen
Gedanken, Allgemein, Nachdenkliches, Gefühle

© 2004 MANFRED H. FREUDE


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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 15.02.2004. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Gedichte Edition. Manfred H. Freude, geboren in Aachen, lebt und arbeitet in Aachen. Erste Gedichte 1968. Er debütierte 2005 mit seinem Gedichtband: Alles Gedichte – Keine Genichte. Weitere Gedichte und Essays in verschiedenen Anthologien, Zeitschriften; Prosa und Lyrik im Rundfunk und in weiteren sechs Gedichtbänden. 2007 wurde eines seiner Dramen mit dem Titel: Im Spiegel der Ideale aufgeführt; 2008 sein Vorspiel zum Theaterstück: Faust-Arbeitswelten. Sein letzter Gedichtband heißt: Vom Hörensagen und Draufsätzen. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Anerkennungen. Er studiert an der RWTH Aachen Literatur, Kunst und Philosophie.

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