Patrick Rabe

Leder-Layla, die Harley und ich

Hier kommt die Schwester des Village Beasts,
die ist nicht billig, doch es gibt sie geleast,
sie hat manchem Mann die Nacht schon versüßt,
aber mich lässt sie warten.
 
Der blinde Gaukler singt vom jüngsten Gericht,
der Schweinepriester freit sie, doch er kriegt sie nicht,
auch der Teufelsrocker sieht keinen Stich,
jeder Mann kriegt `n Harten.
 
Jetzt steigt die Schwester auf ihr Motorrad,
macht sich klar für `ne Ausfahrt durch die Stadt,
ich glaub, ich bin’s der jetzt das Herz As hat,
ich sag: Lass uns was starten!
 
Leder-Layla, die Harley und ich,
ich weiß, alle beneiden mich,
mein Mädchen ist echt wundervoll,
die Frau ist einfach Rock’n’Roll!
 
Wir fahr’n durch Straßenschluchten und küssen uns,
Ute L. widmet sich der Kunst,
Rummelsnuff reibt sich’s Bäuchlein und grunzt,
Jochen D. singt von Hass und Liebe.
 
Wir komm’n bei ihrer Wohnung an,
ich zeig ihr, wie gut ich…tanzen kann,
wie Grönemeyer bin auch ich ein Mann,
verlass mich auf meine Triebe.
 
Wir liegen im Bett als Mann und Frau,
Kater Karlo wandert in den Bau,
Hackepeter ist mal wieder blau,
blau, wie der Blues, den ich schiebe.
 
Leder-Layla, die Harley und ich,
am nächsten Tag verließ sie mich,
und trotzdem war es wunder voll,
die Frau ist einfach Rock’n’Roll!
 
Patrick Rabe
 
(Ute L. ist die Sängerin Ute Leuner, die liedhaftes und jazziges unterhaltsam zum Besten gibt, Jochen D. ist der Musiker und Texter Jochen Distelmeyer, der mit seiner Band Blumfeld die „Hamburger Schule“ maßgeblich mitprägte, und Rummelsnuff… nun ja – schaut mal auf youtube! Dort findet Ihr auch die anderen Beiden!)
 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 11.08.2013. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Gottes Zelt: Glaubens- und Liebesgedichte von Patrick Rabe



Die Glaubens-und Liebesgedichte von Patrick Rabe sind mutig, innig, streitbar, vertrauens- und humorvoll, sie klammern auch Zweifel, Anfechtungen und Prüfungen nicht aus, stellen manchmal gewohnte Glaubensmuster auf den Kopf und eröffnen dem Leser den weiten Raum Gottes. Tief und kathartisch sind seine Gedichte von Tod und seelischer Wiederauferstehung, es finden sich Poeme der Suche, des Trostes, der Klage und der Freude. Abgerundet wird das Buch von einigen ungewöhnlichen theologischen Betrachtungen. Kein Happy-Clappy-Lobpreis, sondern ein Buch mit Ecken und Kanten, das einen Blick aufs Christentum eröffnet, der fern konservativer Traditionen liegt.

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