Manfred H. Freude

ABSCHAFFEN DER POLITIK

Geh mir fort mit deinem
politischen Gewäsch

Ich brauch mir meine Schlächter
nicht zu wählen;

Kann leicht verzichten –
auf die hohe Politik

Ich könnt in Frieden LEBEN
..wenn man mich ließe.


Auf Politiker verzichten,
unregiert und Adlerfrei

Der Welten Lauf wird es schon richten
und sparen mir viel Geld dabei

Freier Lauf und Klarer Blick
Abschaffen von Politik

Wie im Urlaub wär das Leben
Statt dem Nehmen wärs ein Geben





Aachen, 2004-02-17





****************************** Autoreninfo ***************************
Manfred H. Freude geb. am 02.04.1948 in Aachen

Weltpolitik, Das Leben, Erfahrungen, Aktuelles, Trauer & Verzweiflung, Wut, Sehnsucht, Klartext, Kritisches, Gedanken, Allgemein, Nachdenkliches, Gefühle
© 2004 MANFRED H. FREUDE

Ja was glaubt ihr denn?
Früher war der Beamte mit Pickelhaube oder Uniform, (vor dem sich
Kaufmann und Handwerker und Tagelöhner bis zum Boden verneigten) die Respektperson.
Nach dem Wirtschaftswunder lebten Handel, Handwerk, Arbeiter, Beamte
in Frieden und Wohlstand.
Heute verschaffen sich die letzten Staatsdiener und Vollstrecker im Schlabberlook Respekt indem Sie auch die letzten Reste von Wirtschaftswachstum Plattmachen.
Wir hängen immer mehr am Tropf dieser Regierung, das nennt sich: mehr Staat.

Nichtwähler
Es ist ein großer Fehler, die Nichtwähler als desinteressierten Bürger zu bezeichnen.

Sind es nicht zum großen Teil die Nichtwähler, die Für und Wieder überlegen und somit,
nach reiflichem Nachdenken, keiner Partei ihre Stimme geben können?

Jeder Bürger der nicht zur Wahl geht, zeigt nicht nur seine Unzufriedenheit, sondern
er verhilft der Partei die er nicht will, zu einer schwachen Regierung wie Opposition.

Es liegt nur an der Regierung und der Opposition, die Bürger entweder Zufriedenzustellen
oder so zu Enttäuschen, damit in der ein oder anderen Weise doch eine Mehrheit und Wahlbeteiligung entsteht.

Nur die Unfähigen argumentieren dann: ja wollt ihr denn wieder ...
Nein, wir wollen nur die fähigsten Köpfe.
Und wir wollen auch keinen Euro ausgeben für Funktionäre.

Nur das Nichtwählen kann zu Nachdenken und Veränderung in der Politik beitragen.
Im übrigen ist Nichtwählen die demokratischste Form des Wählens.
Wird wirklich genug überlegt wer gewählt wird, überlegen die Wähler wirklich?

Kann man z.B. von einem Politiker verlangen das er überlegt was er wählt,
zum Wohle des Volkes?
Oder wählt er nur seine Partei, weil er dort schon dreißig Jahre Mitglied ist,
aus Überzeugung wie er sagt, oder Verblendung, die er selbst nicht erkennt.
Und welche Wahl haben Wähler?
Es bleibt nur die Wahl zwischen Pest oder Cholera und so wird in
Deutschland gewählt.

Solange Kanzler und Politiker von maßloser Raffgier gekennzeichnet sind
und nicht für ihre Entscheidungen gerade stehen müssen
kann man wählen wen man will, oder nicht.
Gewonnen hat die Partei mit den meisten Stimmen. Aber:
Es regiert meist, der, zur Mehrheit zusammengekehrte, Schrott.

Also schön, wählt den Schrott ..oder lasst es bleiben, und bitte, tragt gefälligst die Konsequenzen.

Wenn du die Welt verbessern willst,
„you have to start with the man in the mirror“, heißt es in einem Popsong. Stimmt genau. Denn eine starke Gemeinschaft entsteht nur, wenn jeder auf seinem Posten anfängt sein Bestes zu geben.
Die Rezession mag wohl ein globales Problem sein, aber abgewendet wird sie an Ihrem Schreibtisch.
und dann stellst du fest, du kannst eigentlich gar nichts machen.
Diejenigen die du gewählt hast haben selber mal wie du an Gitter gerüttelt, sind Taxi gefahren und sind auf das gleiche Klo gegangen.
Hast du die wirklich gewählt? Und wie kommen Sie dahin?

und hier noch drei Gedichte die meinen Text und Gedanken im Gedicht verdeutlichen:

Entsagung der Politik

Ade, Frau Politik! Sie mag sich fürbaß trollen:
Die Schrift-Zensur ist heutzutage scharf.
Was mancher Edle will, scheint er oft nicht zu sollen;
Dagegen, was er schreiben soll und darf,
Kann doch ein Edler oft nicht wollen.


Gottfried August Bürger
(1747-1794)


Oberherrschaft

Ein Hausherr fiel betrunken in die Flamme.
Die Magd rief Hülfe. - Daß dich Gott verdamme,
Sprach die erboste Frau. Sei plötzlich still!
Mein Mann, als Herr, kann liegen, wo er will.


Joachim Beccau
(1690-1754)


Der Besucher

Freund, nähmst du mir Juwelen, Geld und Kleid,
So würdest du vielleicht gehangen;
Nun raubst du mir tagtäglich meine Zeit,
Das Beste, was der Himmel mir verleiht,
Und ach! ich darf dich nicht einmal deshalb belangen.


Heinrich Wilhelm von Stamford
(1742-1807)
Manfred H. Freude, Anmerkung zum Gedicht

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Der Autor:

Buch von Manfred H. Freude:

cover

FREUDE - Das dichterische Werk 2002 - 2006. Freude beim Lesen von Manfred H. Freude



Gedichte Edition. Manfred H. Freude, geboren in Aachen, lebt und arbeitet in Aachen. Erste Gedichte 1968. Er debütierte 2005 mit seinem Gedichtband: Alles Gedichte – Keine Genichte. Weitere Gedichte und Essays in verschiedenen Anthologien, Zeitschriften; Prosa und Lyrik im Rundfunk und in weiteren sechs Gedichtbänden. 2007 wurde eines seiner Dramen mit dem Titel: Im Spiegel der Ideale aufgeführt; 2008 sein Vorspiel zum Theaterstück: Faust-Arbeitswelten. Sein letzter Gedichtband heißt: Vom Hörensagen und Draufsätzen. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Anerkennungen. Er studiert an der RWTH Aachen Literatur, Kunst und Philosophie.

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