Klaus Heinzl

Als mich der Tod besuchte...

Gestern kam der Tod zu mir.
Ganz in Grau... und auf ein Bier.
Gleich am Anfang kam die Frage,
was ich nun wohl darauf sage,
 
er mich frug (jetzt kommt das Tolle)
ob ich ihn begleiten wolle...???
„Bin grad in der ersten Staffel...
eye... hast wohl was an der Waffel...!!!
 
Kommst zu mir, ich muss schon sagen
und stellst mir so doofe Fragen...!“
Doch der Tod, er ließ nicht locker...
saß beharrlich auf dem Hocker.
 
Meinte, dass dies ernsthaft sei,
meine Zeit sei wohl vorbei...
So ging ´s weiter und ich schrie,
„Zeit vorbei? Im Leben nie....!!!
 
Quatsch, das würde ich wohl wissen,“
(und er solle sich verpissen)
Nun, der Tod sich nicht verpisste...
zeigte nur auf seine Liste
 
und den Namen... der da stand...
fast wie meiner... (wie ich fand).
„Nein, dies muss ein Irrtum sein...
schenk dir noch ein Bierchen ein
 
und erkenn dann voller List,
dass dies nicht MEIN Name ist.“
Nun, der Tod trank noch ein Bier...
schließlich waren es schon vier...
 
und am Ende (kaum mehr frisch)
lag er schlafend unterm Tisch.
Trug ihn raus aus meinem Haus,
strich den Namen noch heraus,
 
der auf jener Liste stand...
(was ich eh schon blöde fand).
Und was sag ich, liebe Leute,
leb noch immer... auch noch heute...
 
Das Geheimnis meiner Taten,
will ich niemanden verraten...
Nur soviel... sag ich euch hier...
Unser Tod verträgt kein Bier...
 
 
© kh. 03.09.2013

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