Sabine Brandt

Kein Ende des Horizontes



Gedanken kreisen durch einen Kopf
immer und immer mehr
sie sagen das alles was du beginnst
in deinem Leben dir nicht gelingt
auch wenn es so aussieht
das du 3  Schritte
auf den Horizont zu kommst
entfernst du dich doch immer mehr
du verlierst den Halt
und fällst immer tiefer
in die Einsamkeit im Herzen
immer schwerer zu Mute
du schätzt nicht mehr das Leben
das ALLES was du hast
und merkst nicht das 
du es Stück
für Stück
verlierst
dein Horizonten ende
Es scheitert an deiner eigenen Kraft,
die du in deinem Leben
nicht mehr hast
drum wach auf mein kleines Kind
du fühlst dich einsam und allein
aber irgendwo
tief in dir spürst du
dass du es nie seien wirst
auch wenn alle Menschen
die du liebst von dir gehen

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 03.09.2013. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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Ein geborener Nobody hat, sofern er überhaupt jemals etwas besitzt, höchstens ein Drittel von dem, was die Norm ihr Eigen nennt. Denn er hat nun mal keine Lobby und somit auch keinerlei Protektion. Steht dabei immer in vorderster Linie des täglichen Überlebenskampfes, sich dabei selbst im Wege und muss gegen tausende Dinge ankämpfen, von deren Existenz die Masse erst einmal gar nichts weiß. Für Charly stehen die Sterne bereits schlecht, als er 1950 in Düsseldorf als Sohn staatenloser Eltern geboren, die ersten Lebensjahre in einem alten Backsteingebäude heran wächst, das hinter vorgehaltener Hand der blutige Knochen genannt wird. Als staaten- und heimatlos gestrauchelter Seemann, Chaot, Loddel und Taxifahrer, begegnet er im Alter von 53 Jahren seiner Muse, in die er sich unsterblich verliebt, sie jedoch kurze Zeit später wieder verliert. Philosophierend taumelt er weiter durch den Keller des Lebens. Seine teilweise selbst erlebte Geschichte erzählt der Autor in der Gossensprache, die er gelernt hat und reflektiert damit das Leben im gesellschaftlichen Randzonenbereich. ..für viele unserer so unglaublich normalen, überschlauen Zeitgenossen, auf eine manchmal etwas vulgär formulierte Art zu schmutzig. Aber die Wahrheit ist nun einmal schmutzig.

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