Pierre Heinen

Im Zuge der Ermittlungen

schreibt man gerne, schreibt man viel
fest in ihrer Hand, der Peitschenstiel

wird ne Raupe hurtig zum Schmetterling
schleicht sich an, der grinsende Widerling

all die Arbeit hat sich dann gelohnt
ist der Autor später auf dem Mond

und stolz überlässt man sein Werk dem Leser
setz "sie" gnädig auf, ihre Gläser

für eine Zeitung sie die Feder zückt
und Bücher ganz ganz gern zerpflückt

ob Krimi, Kinder- oder Sachbuch gar
sie ist studiert, oh wie wunderbar

Scharfzüngiges kriegt sie aneinander gereiht,
fast, aber nur fast, tut sie einem leid

durch ihre Brille in ihrer heilen Welt
kein Schatten der Andersartigkeit fällt

nichts missfällt ihr mehr als das Werk,
die Aufmachung, der Autor?, ein bunter Zwerg

doch ist es eisigkalt und ohne Emotion
nun steig ich aus, (leider) Endstation

der Zug, er steht nun, die Passagiere unbeugsam,
sind weggelaufen, es ist kalt ...

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 13.09.2013. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Payla – Die Goldinsel I von Pierre Heinen



Auf Payla, der lukrativsten Provinz des Königreiches Lotanko, neigt sich der Sommer des Jahres 962 dem Ende entgegen. Die schier unerschöpflichen Goldvorräte der Insel lassen Machthungrige Pläne schmieden und ihre gierigen Klauen ausfahren. Wer den Winter überstehen will, muss um sein Leben kämpfen, wer über die Goldinsel herrschen will, muss in den Krieg ziehen.

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