Peter Kusche

Gedanken über das Meer

 

Man sagt ihm nach, dem großen Meer,

dort käme alles Leben her.

Drum lohnt es sich mal zu beleuchten,

was man so weiß von diesem feuchten

teilweise unerforschten Raum,

(denn ganz nach unten kommt man kaum):

 

Ein Meer ist tief, zumeist auch kalt

und sehr viel nasser als ein Wald.

Was deutlich dem vor Augen steht,

der gänzlich darin untergeht.

Auch gibt es davon mehr're Sorten

rund um die Welt an vielen Orten.

 

Drum war man richtig erst zufrieden,

als man sie alle unterschieden:

Wenn man nach deren überqueren

einst zurückkam mit viel Ehren

(wohl mancher auch nicht wiederkam),

dann nannte man sie Ozean.

 

Man teilte auf verschied'ne Weisen

auch ein, nach Dauer solcher Reisen.

Drei Monate war'n ganz o.k.

Für die Bezeichnung einer See.

Als Vorsilbe in früher Dichtung

finden wir oft die Himmelsrichtung

in der die Segler meistens fuhren,

auf ihren allerersten Touren.

 

So ward am Mecklenburger Strand

die See mit „Ost“ davor benannt.

Noch heut' von Emden mancher Kutter

nach Norden fährt, fischt Meeresfutter.

(Das ist der deutsche Name für

„Seafood“ genanntes Meer-Getier).

 

Die Folge war, (uns wundert's nicht),

das man dort von der Nordsee spricht.

Korallen schufen manch' Atoll,

und davon ist die Südsee voll.

Doch willst Du dort in deren Fluten

die Riffe seh'n, musst Du Dich sputen.

 

Der Meeresspiegel ständig steigt,

was von der Erderwärmung zeugt.

Es schmelzen ab der Pole Kappen,

(zeitweise schwitzen schon die Lappen).

Eisbären finden kaum noch Schollen

wo sie eing'ntlich leben sollen.

 

Aus einstmals steif gefror'nem Eis

wird kaltes Wasser, wie man weiß.

Und dessen viele Moleküle

verlieren nach und nach die Kühle,

vermengen sich, (und das ist Mist)

mit dem, was schon vorhanden ist.

 

Es arbeitet, das weiß man schon,

dies H2O auch ohne Lohn.

Greift Eisen an (das nennt man Rost),

befördert gratis Flaschenpost,

und wenn am Grund die Erde zittert,

man weltweit vom Tsunami twittert,

dann rafft's hinweg ganz auf die Schnelle

so manches Leben mittels Welle.

 

Der Mensch kann oftmals nicht verkraften

diese multiplen Eigenschaften,

entschied sich deshalb mit Verstand

für ein Leben auf dem Land.

Erst später baute er sich Städte

(man sagt, nach einer Stammtisch-Wette).

 

 

© Schurke Pete

 

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