Norman Möschter
Es regnet
Es regnet,
Es ist kalt.
Die Strassen, die sind leer.
Die schwer getrübte Stimmung
Legt sich aufs Herz mir schwer.
Kleine Pfützen
Auf der Strasse,
Auf dem Kopfsteinpflasterweg,
Spiegeln grau den Himmel wider,
Wie er dort am Himmel steht.
Schritt für Schritt,
Die Echos hallen.
Links und rechts alles Beton.
Schlechte Luft in meinen Lungen,
Links und rechts schlecht Luft zu holn.
Dicke Wolken
Fliegen rastlos,
Schwergefüllt und satt davon.
Ziehen langsam immer weiter,
Fliegen bis zum Horizont.
Zug um Zug,
Schornsteine qualmen.
Der Himmel färbt sich dunkel.
Dunkler wird auch meine Stimmung,
getrübt wird jedes Funkeln.
Glocken läuten.
Winde wehen
Glockenläuten her und hin.
Her und hin im Stadtgeflüster,
Her und hin, ich mittendrin.
Und es regnet,
Es ist kalt.
Und ich, ich fühl mich leer.
Mein Leben zieht an mir vorbei
Und ich, ich will nicht mehr.
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 01.11.2013.
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