Andreas Vierk

Hände, fernes nächtiges Rauschen




Handflächen ihr, der Welle Widerschein,

Blume und Sperling, spiegelklaren See –

rührt sie nicht an: sie würden weiß wie Schnee.

Wie Wasser sollten unsre Hände sein.

 

Wie groß und schrecklich ist’s, versagt zu haben!

Als löste sich der Hände Paarverschränkung

und jede Pore löschte ihr Gedächtnis -

 

Wie fernes Blau, nicht länger dein und mein,

tränkten die Hände Tigersprung und Reh

und wüchsen ihnen Rispe, Stern und Weh

wie gelbe Hähne in die Nacht hinein.

 

Die Brücken würden Schiffe ohne Lenkung,

die Flamme würde sich im Kleebett laben,

der jüngste Morgen hätte kein Vermächtnis.

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 04.12.2013. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Andreas Vierk schreibt seit seinem zehnten Lebensjahr Prosa und Lyrik. Er verfasste die meisten der Gedichte des „Septemberstrands“ in den Jahren 2013 und 2014.

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