Monika Schmeinta-Maier
ich sehne mich
mit offenen Augen
blicke ich zur Zimmerdecke
ich sehne mich nach einem hellen Sonnenstrahl
nach meiner Jugendwiese
voll mit bunten Sommerblumen
lauter Schmetterlingen
Vogelsang
ich sehne mich nach einem hellen Sonnenstrahl
nach meiner Mutter
nach ihrenn behüteten Armen, nach meiner Oma
die immer zu mir gehalten hat und mich verteiligt
wenn ich Mist gebaut habe
ich sehne mich
nach alten Freundinnen, alten Freunden
aus meiner Schulzeit, aus meiner Vergangenheit
aus meinen Begegnungen
wir hatten viel Spass, wir hielten zusammen
das älter werden ist nicht immer schön
zu wissen das alles war einmal
zu wissen es kommt nie wieder
zu spüren wie die Seele welkt
in Wehmut, in blindem Vertrauen
und wenn ich kleiner Kinder sehe
die auf der Straße toben
oder Jugendliche vor dem Pc mit Handy in der Hand
dann wünschte ich so manchem von denen
das sie meine Kindheit haben würden
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 04.12.2013.
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