Paul Rudolf Uhl

Mei Reserl lasst mi ned vakemma


Persiflage auf einen Klassiker von Cissy Kraner
und Hugo Wiener:
Aber der Novak lässt mich nicht verkommen

               

I hob a Frau, de wirkli olle mechtn:
Mei Resal is so schee und sie konn  fechtn!
Und kaam i ob amoi vom Weg, vom rechtn,
hojt mi mei Resal zruck vom Dumma und vom Schlechtn…
 
Und gestan is ma de Idee erst kemma:
I mecht so zentnaschwaare Weiba stemma,
und in da Bar mit eahna richtig schlemma -
Aba mei Resal daad as Nudlhojz glei nemma!
 
I mechat moi an d Rathaustür hi schiffn,
mit Tschankies mecht i dann a Rundn kiffn,
doch s Resal hat mi do glei zrucke pfiffn,
ja und sie hofft hojt, i hätt des iatz moi begriffn…
 
I mechat moi a Raufarei ofanga!
Zu dem Zweck waar i heit ins Wirtshaus ganga.
I hätt scho Lust dazua, doch i muaß banga,
dass mia mei Resal daad a richtig Gscheide glanga*…
 
Und mechat i an Häusakampf obhojtn
ja, und mein Daimler ozündn, den oidn:
Mei Resal legt do scho ihr Gsicht im Fojtn;
gej, und sie daad dann aa sofort mei Gejd vawojtn…
 
Doch iatzt hob i mi lang gnua zamma grissn
und mei Gedujd, de is scho ganz vaschlissn
de Liabsbriaf vo ihr hob i olle zrissn,
ja, und drum mecht vom Resal i jatzt nix mehr wissn.

 
* Eine Ohrfeige verpassten würde                           P.U. 02.12.13
 

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