Helga Edelsfeld

Geschenk vom Nikolaus


Sankt Nikolaus hat mich bedacht
und mir große Freude gemacht.
Es wurde ausgewählt, wie schön,
mein Weihnachtswinterwald-Poem.
Zu hören das gesproche`ne Wort
von Uwe Hartman, ab sofort!   ( unter www.1001buch.net )
                                                   (  literarischer Adventskalender 2013 - Türchen Nr.6 )

Weihnachtswinterwald

Ich habe Knecht Ruprechts Hütte gesehen -
im Winterwald und ich muss gestehen,
sie hat mich magisch angezogen
und was ich sah, ist nicht gelogen.

Ein alter Mann, mit weißem Bart
hat dort geduldig ausgeharrt.
Er saß ganz still bei Kerzenlicht
mit freudigem Lächeln im Gesicht.

Plötzlich sah ich einen goldenen Schein,
er leuchtete direkt in die Hütte hinein.
Und ich hörte den alten Mann sagen:
"Es ist Zeit, ich muss den Schlitten beladen!"

Da fingen die Vögel an zu singen ,
rings herum entstand ein Klingen
und auf verschneiten Tannenspitzen
sah ich ein Funkeln und ein Blitzen.

Tausend Kristalle im goldenen Licht,
malten der Natur ein Märchengesicht.
Wie verzaubert war alles bald -
ich stand staunend im Weihnachtswald.

Helga Edelsfeld

*) aus aktuellem Anlass und da es sicher noch nicht alle kennen, habe ich es heute nochmals eingestellt.



 

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Während eines Berlinaufenthalts lockt eine schöne Unbekannte den Schriftsteller Alexander Veldo in die Räume einer Vernissage. Dort wird er mit einem Bild konfrontiert, das ihn völlig in den Bann schlägt. Am nächsten Morgen ist das Gemälde verschwunden. Die Suche nach dem Bild führt Veldo tief in die faszinierende und vielfältige Welt der Kunst. Im Kunstmilieu selbst begegnen ihm Anne, Julia und Antonie, drei sehr eigenwillige Frauen, mit denen bald ein verwirrendes Beziehungsspiel beginnt. Im Hintergrund des Geschehens agiert der Händler Panduli, der Veldo für seine zwielichtigen Kunstgeschäfte zu nutzen sucht. Veldo macht sich in seinem Auftrag mit Julia auf die Suche nach dem verlorenen Bild. Auf der Reise intensiviert sich das kunstvolle Spiel ihrer Verbindung. Doch bald zerstören Pandulis dunkle Geschäfte die Idylle. Julia verlässt ihn und Veldo lebt kurz mit Anne und dann mit Antonie zusammen. Eine unbestimmte Drohung lastet über den Beziehungen, vor der Veldo nach Ägypten flieht. Vergeblich, denn während einer Schiffsfahrt auf dem Nil treten ihm erneut Anne, Antonie und Julia entgegen und Veldo verliert sich mit ihnen in einer surrealen, Angst erfüllten Traumwelt, aus der er nur mit Mühen entkommt. Schließlich kehrt er mit Anne nach Deutschland zurück, aber ihre Beziehung scheitert erneut. Monate vergehen, die er mit der Verarbeitung und der Niederschrift seiner seltsamen Erlebnisse verbringt. Und eines Tages macht Veldo eine eigenartige Entdeckung.

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